| Neue Wirtschaftsbande mit Hong Kong |
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Hong Konger Reiseveranstalter in den chinesischen Provinzen Hunan, Hainan, Fujian, Jiangxi, Yunnan, Guizhou und Sichuan sowie der autonomen Region Guangxi sollen die Genehmigung erhalten, die Organisation von Reisen für die Bewohner dieser Regionen nach Hong Kong und Macao zu beantragen. Damit wird ein Pilotprogramm erweitert, welches bisher auf Guangdong beschränkt war. Im Bereich der Messen und Konferenzen erhalten Hong Konger Dienstleister die Erlaubnis, auf Versuchsbasis durch grenzüberschreitende Zulieferung Messen in Guangdong und Shanghai zu organisieren. In Shanghai und Guangdong aktive Hong Konger Unternehmen erhalten nun auch die Möglichkeit für Unternehmen vom chinesischen Festland, Messen im Ausland zu organisieren. Die Kapitalvoraussetzungen für Hong Konger Dienstleister für die Gründung von Immobilien oder medizinischen Einrichtungen auf Jointventurebasis auf dem chinesischen Festland wird von 20 Millionen Yuan (2 Millionen Euro) auf 10 Millionen Yuan (1 Million Euro) gesenkt. Die neuen Maßnahmen treten am 1. Januar 2008 in Kraft. Es wird erwartet, dass das chinesische Festland eine Reihe von Gesetzen ausarbeitet, um die vollständige Umsetzung der neuen Regelungen zu ermöglichen. Das Übereinkommen über eine engere wirtschaftliche Partnerschaft (CEPA) wurde 2003 beschlossen und ermöglicht allen Hong Konger Produkten eine zollfreie Ausfuhr auf das chinesische Festland, wenn sie den CEPA-Regelungen zur Herkunft entsprechen. Im Bereich Dienstleistungshandel hat das chinesische Festland Hong Konger Dienstleistern bereits eine bevorzugte Behandlung in 27 Bereichen zugesichert. Aus aktuellen Angaben geht hervor, dass durch CEPA in den Jahren 2004 bis 2006 in Hong Kong rund 36.000 neue Arbeitsplätze entstanden und 5,1 Milliarden HK-Dollar an zusätzlichen Investitionen in die Sonderverwaltungszone geflossen sind. Auf dem chinesischen Festland wurden 16.000 neue Arbeitsstellen geschaffen und zusätzliche 9,2 Milliarden HK-Dollar durch Hong Konger Unternehmen investiert. (China.org.cn, Xinhua, 3. Juli 2007) |


