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China Eastern wird sich nicht mit Air China zusammentun

german.china.org.cn          Datum: 11. 01. 2008

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Der Vorsitzende von China Eastern, Li Fenghua, hat erneut betont, dass sich das Unternehmen unter keinen Umständen mit Air China verbinden oder umstrukturieren werde, nachdem das Angebot von Singapore Airlines am Dienstag von 77,6 Prozent der Aktionäre abgelehnt worden war.

Der Vorsitzende von China Eastern, Li Fenghua, hat erneut betont, dass sich das Unternehmen unter keinen Umst?nden mit Air China verbinden oder umstrukturieren werde, nachdem das Angebot von Singapore Airlines am Dienstag von 77,6 Prozent der Aktion?re abgelehnt worden war.

"China Eastern und Air China sind in Bezug auf den Betrieb, Management und Marktauftritt nicht auf der gleichen Ebene, daher werden wir es nicht in Betracht ziehen, Air China zu unserem strategischen Partner zu machen, egal wie hoch der Preis ist, den sie bieten", sagte Li auf einer Pressekonferenz nach dem Aktionärstreffen.

77,6 Prozent der Aktionäre von China Eastern haben am Dienstag ein Angebot, 24 Prozent der Aktien an Singapore Airlines und Lentor Investment, einer hundertprozentigen Tochter von Temasek, zu verkaufen, abgelehnt.

Viele Aktionäre legten auf der dreistündigen Aktionärsversammlung, die im Shanghai Hangyou Hotel in der Nähe des Hauptquartiers von China Eastern abgehalten wurde, ihre Einwände dar. Ein Teilnehmer mit Nachnamen Ji, der die Kleinaktionäre vertritt, die 600.000 H-Aktien halten, sagte, dass der von Singapore Airlines gebotene Preis zu niedrig sei, und dies gegenüber den Kleinaktionären unfair sein.

Yang Peng von der Rongtong Fund Management Company, dem drittgrößten Eigner von den von China Eastern in Umlauf befindlichen Aktien, stimmte ebenfalls gegen das Geschäft und sagte, dass China Eastern ein Angebot von Air China, das höher sei, in Betracht ziehen sollte.

Singapore Airlines sagte am Dienstag in einer Stellungnahme, dass sie über die Ablehnung des Angebots durch China Eastern "enttäuscht" seien, aber dass sie "weiter die Errichtung einer Beziehung zu China Eastern unterstützen werden, da die Fluglinien weiter an der Entwicklung der Beziehungen interessiert seien".

China Eastern hatte am 2. September eine Vereinbarung unterzeichnet, 24 Prozent der Aktien zu einem Preis con 3,80 HK-Dollar pro Stück an Singapore Airlines und Temasek zu verkaufen. CNAC, der Mutterkonzern von Air China, der 12,07 Prozent der Aktien von China Eastern besitzt, sagte jedoch am Sonntag, dass sie ein höheres Angebot von 5 HK-Dollar pro Aktie machen würde.

CNAC erklärte am Dienstag, dass sie China Eastern innerhalb von zwei Wochen nachdem die Aktionäre das Geschäft mit Singapur abgelehnt haben, ein formales Angebot unterbreiten werden.

Der Vorsitzende von China Eastern, Li Fenghua, sagte, das Ergebnis der Abstimmung sei wie erwartet ausgefallen, da ein großer Teil der Aktionäre, die das Geschäft ursprünglich unterstützt hatten, ihre Ansicht geändert hätten, nachdem CNAC das Angebot machte.

"Wir werden die Möglichkeiten für eine Verbindung mit Singapore Airlines weiter untersuchen und auch die Vorschläge der Aktionäre berücksichtigen", sagte Li. Er meinte, dass der Preis kein großes Hindernis darstelle. "Wenn Singapore Airlines den Kaufpreis anhebt, wird Air China mit einem noch höheren Angebot reagieren, was kein effizienter Weg ist, das aktuelle Problem zu lösen", sagte Li und fügte hinzu, dass China Eastern über Strategien, gegen das Gebot von CNAC vorzugehen, nachdenken werde, lehnte es allerdings ab, ins Detail zu gehen.

Analysten sagten, dass das Ergebnis aufgrund des höheren Angebots von Air China zu erwarten war. Air China versucht eine führende Position in Shanghai zu etablieren, wo die Errichtung eines Internationalen Flugverkehrsknotenpunktes zu erwarten sei. China Eastern ist für 35 Prozent des Luftfahrtmarktes in Shanghai verantwortlich, gefolgt von Shanghai Airlines mit 18 und Air China mit 12 Prozent.

"Air Chinas Marktanteil wird voraussichtlich auf 50 Prozent steigen, wenn es bei einer möglichen Verbindung mit China Eastern erfolgreich ist", sagte Zheng Qingping, ein Analyst bei Tebon Securities.

"Alle Fluglinien versuchen mit der wachsenden Bedeutung der Stadt am internationalen Luftfahrtmarkt einen höheren Marktanteil in Shanghai zu erreichen", erklärte Zheng.

Quelle: China Daily

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