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| german.china.org.cn Datum: 21. 01. 2008 |
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Taobao.com, Chinas beliebtestes Onlineauktionshaus, will für qualifizierte in- und ausländische Hersteller von Konsumartikeln und Einzelhändler eine neue Plattform schaffen, über die diese ihre Produkte direkt an chinesische Konsumenten verkaufen können.
Das neue System wurde als Ergänzung zur bereits bestehenden Webseite geschaffen, um Kunden von Supermarktketten wie Wal-Mart und B&Q abzuwerben.
Das Taobao Onlinekaufhaus soll im März in Betrieb gehen. Taobao wird bei den Einzelhändlern entsprechend ihres Transaktionsvolumens Gebühren erheben.
Das Unternehmen, das mit seinem kostenlosen Service eBay in China geschlagen hat, versucht zurzeit profitabel zu werden, um an die Börse zu gehen.
"Wir wollen, dass die Seite zu einer Quelle für Qualitätsprodukte für Konsumenten mit gutem Geschmack wird, ähnlich wie klassische Kaufhäuser, mit garantierter Qualität, einer guten Erstattungspolitik und angenehmen Zahlungsmethoden", erklärte ein Vertreter des Unternehmens.
Die in Hangzhou in der ostchinesischen Provinz Zhejiang beheimatete Webseite hatte Schwierigkeiten mit dem hohen Verkehrsaufkommen auf ihrer Seite und Beschwerden über von privaten Verkäufern angebotene Waren schlechter Qualität.
Der größte Teil des Umsatzes in Höhe von 15,7 Milliarden Yuan in der ersten Jahreshälfte 2007 ging auf den Handel zwischen Konsumenten (C2C) zurück.
Mitarbeiter Taobaos reisen zurzeit durch das Land, um für die neue Plattform die Werbetrommel zu rühren und sich mit den autorisierten Vertretern von Markenherstellern die Interesse an dem Verkauf von Elektrogeräten, Kleidung, Lebensmitteln und digitalen Geräten haben, zu treffen.
Ziel des Unternehmens ist es, bei dem Start der Seite mall.taobao.com den Kunden rund 700 Geschäfte anbieten zu können. Der neue Service läuft parallel zu Taobaos C2C Geschäft, das auch weiterhin für alle Nutzer kostenlos ist.
Die Unternehmen müssen 5 Prozent ihres Transaktionsvolumens an Taobao zahlen, falls es ihnen nicht gelingt, pro Jahr Waren im Wert von mehr als einer Million Yuan zu verkaufen. Unternehmen die mehr absetzen, erhalten eine Ermäßigung.

Außerdem müssen die Unternehmen eine einmalige Einzahlung von 5000 Yuan bis 15.000 Yuan leisten, mit der Taobao Käufer bei Beschwerden kompensieren kann. Die Geschäfte der Unternehmen können geschlossen werden, falls sie in ihrer Produktkategorie den geringsten Absatz aufweisen.
Die neue Plattform ist eine Erweiterung des bereits existierenden Onlinekaufhauses für Markenwaren Taobaos, ebenfalls eine B2C Plattform. Der Unterschied liegt in den erschwerten Zugangsbedingungen.
Quelle: Shanghai Daily
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