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Strenge Geldpolitik zur Bremsung der Inflation

german.china.org.cn          Datum: 03. 03. 2008

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Die People's Bank of China wird auch weiterhin eine strenge Währungspolitik verfolgen, um die Inflation in Schranken zu halten, sagte Vizezentralbankchef Ma Delun am Donnerstag.

Die Zentralbank hat seit letztem Jahr eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die überschüssige Geldmenge abzuschöpfen, und die Maßnahmen hätten eine wichtige Rolle bei der Begrenzung der Inflation gespielt, erklärte Ma auf einer Konferenz in Suzhou in der Küstenprovinz Jiangsu.

Die People's Bank of China hat ihre Währungspolitik in diesem Jahr verschärft, indem sie die vorgeschriebene Rücklagenrate weiter erhöhte und mehr Offenmarktgeschäfte durchgeführte, sagte er.

Am 25. Januar erhöhte die People's Bank of China die Rücklagenrate um 0,5 Prozentpunkte auf 15 Prozent, die höchste Rate seit 1984. Letztes Jahr erhöhte sie diese Rate zehn Mal und den Leitzinssatz sechs Mal.

Am Donnerstag gab sie 115 Milliarden Yuan (11 Milliarden Euro) an Zentralbanknoten aus, womit der Gesamtbetrag, der in den letzen drei Wochen ausgegeben wurde, auf 400 Milliarden Yuan (37 Milliarden Euro) stieg.

Ma ist der Ansicht, dass diese Maßnahmen den Anstieg der Inflation bremsen werden.

Die Regierung entschied auf der Zentralen Wirtschaftsarbeitskonferenz 2007 letzten Dezember ihre Geldpolitik von "streng" auf "wohl überlegt" umzustellen, um die evidente Inflation und wirtschaftliche Überhitzung zu bremsen.

Der Konsumentenpreisindex, die wichtigste Messlatte für Inflation, lag im Januar bei 7,1 Prozent, wobei sie im Dezember noch bei 6,5 Prozent gelegen hatte. Starke Preisanstiege bei Nahrungsmitteln hatten den Konsumentenpreisindex letztes Jahr um 4,8 Prozent steigen lassen, was nicht nur einen Elfjahreshöchststand bedeutete, sondern auch deutlich über dem Regierungsziel von 3 Prozent lag.

Quelle: Xinhua

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