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| german.china.org.cn Datum: 05. 03. 2008 |
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Ein Antrag an die derzeit tagende Politische Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV) sieht vor, dass die Versicherungsaufsicht den Versicherungen erlaubt, in nicht-börsennotierte Unternehmen zu investieren, um das Risiko zu verteilen.
"Aufgrund der bereits hohen Bewertung der A-Aktien kann der Zugang für Kapital von Versicherungen zum nicht-börsennotierten Sektor dabei helfen, das Investitionsrisiko zu verteilen", erklärte Yang Chao, Vorsitzender von China Life, der größten Lebensversicherung des Landes, in seinem Antrag an die PKKCV. Yang ist eines der neuen Mitglieder des elften Landeskomitees der PKKCV.
Derzeit dürfen Versicherungsunternehmen maximal 20 Prozent ihres Kapitals in Anteilswerte investieren, allerdings hauptsächlich in Form von Aktien und Fonds.
"Es könnte ein Investmentfond des Versicherungswesens, der von mehreren großen Versicherungsunternehmen geführt wird, eingerichtet werden, um ihre Investitionen in erstklassige nicht-börsennotierte Unternehmen und Infrastrukturprojekte zu fördern", sagte Yang in seinem Antrag.
Yang strebt eine schnellere Bewertung und einen Abbau der Bürokratie an, um den Bewilligungs- und Vorbereitungsprozess für Investitionen in nicht-börsennotierte Unternehmen zu beschleunigen.
Die Anlagedauer für nicht-börsennotierte Unternehmen liegt normalerweise zwischen zehn und 20 Jahren, was genau zur Kapitalstruktur der Lebensversicherungen passt, erklärte Yang.
Chinesische Versicherungsunternehmen haben in diesem Bereich bereits einige Erfahrungen gesammelt. Seit März 2006, als eine probeweise Bestimmung eingeführt wurde, die es Versicherungen erlaubt, in Infrastruktur zu investieren, wurden rund zehn Investitionsfonds eingerichtet beziehungsweise stehen vor ihrer Einrichtung.
China Life hat beispielsweise 35 Milliarden Yuan für die Übernahme eines 32-Prozent-Anteils von China Southern Power Grid gezahlt und beteiligt sich am Betrieb des Bohai Industrial Investitionsfonds, dem landesweit ersten regionalen Privatfond.
"Investitionen in nicht-börsennotierte Unternehmen bringen normalerweise höhere Gewinne, bergen allerdings auch ein höheres Risiko", sagte Wang Xiaogang ein Analyst von Orient Securities. "Der Erfolg derartiger Investitionen hängt stark von der Erfahrung und Kompetenz des Investors ab."
Wenn man für normale Kapitalbeteiligungen eine Gewinnspanne von rund 10 Prozent pro Jahr annimmt, dann könnte die Gewinnspanne für Investitionen in nicht-börsennotierte Unternehmen zwischen 15 und 20 Prozent oder sogar darüber liegen, meinte Wang.
Er glaubt, dass 3 bis 5 Prozent ein angemessener Anteil für Investitionen von Versicherungen in nicht-börsennotierte Unternehmen wäre, aber in der Testphase würde dieser sogar noch niedriger sein.
Die chinesischen Versicherungen erzielten dank des haussierenden Börsenmarktes letztes Jahr durch Investitionserlöse einen Rekordgewinn von 279,2 Milliarden Yuan.
Quelle: China Daily
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