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| german.china.org.cn Datum: 12. 03. 2008 |
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Die Inflation in China hat in einer unerwarteten Geschwindigkeit zugenommen und den beinahe höchsten Wert seit zwölf Jahren erreicht, nachdem die schlimmsten Schneestürme der letzten fünf Jahrzehnte die Lebensmittel- und Stromversorgung beeinträchtigt hatten, gab das Staatliche Statistikbüro am Dienstagvormittag bekannt.
Der Konsumentenpreisindex, der wichtigste Indikator für Inflation, stieg im Februar im Jahresvergleich um 8,7 Prozent und lag damit über dem Elfjahreshöchststand vom Januar mit 7,1 Prozent, das bedeutet den stärksten monatlichen Anstieg seit Mai 1996, als die Rate bei 8,9 Prozent lag.
Wirtschaftswissenschaftler hatten letzten Monat eine Inflationsrate von 8 Prozent prognostiziert.
Der Konsumentenpreisindex stieg im Februar in den städtischen Gebieten um 8,5 Prozent und am Land um 9,2 Prozent, erklärte das Statistikbüro.

Die Lebensmittelpreise, die ein Drittel des Warenkorbs zur Berechnung des Konsumentenpreisindex ausmachen, stellten den stärksten Antrieb für das zunehmende Inflationswachstum seit Anfang letzten Jahres dar, nachdem steigende Kosten für Futtermittel die Fleischpreise in die Höhe trieben. Die Lebensmittelpreise stiegen im letzten Monat im Jahresvergleich um 23,3 Prozent. Die Preise für Fleisch und Geflügel stiegen sogar um 45,3 Prozent und Eier und Getreide wurden um 6 Prozent teurer. Die Kosten für Schweinefleisch, die am meisten konsumierte Fleischsorte des Landes, stiegen im Februar im vergleich zum Jahr zuvor um 63,4 Prozent und Speiseöl wurde um 41 Prozent teurer.
Quelle: Shanghai Daily
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