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CICC: Weltweite Inflation liegt an US-Währungspolitik

german.china.org.cn          Datum: 26. 03. 2008

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Die hohe Inflation in vielen Entwicklungsländern, darunter auch China, entstammt der lockeren Währungspolitik der USA. Es ist unmöglich für ein einzelnes Land, dieses Problem nur durch die Straffung der eigenen Geldpolitik zu lösen, heißt es in einer am 24. März von der China International Capital Corporation Limited (CICC) veröffentlichten Studie.

In dem Bericht heißt es weiter, dass die internationalen Preise für Rohstoffe und landwirtschaftliche Produkte einen stärkeren Einfluss auf den chinesischen Verbraucherpreisindex haben, als der Wechselkurs des Renminbi. Der Anstieg der Verbraucherpreise in China sei durch den Preisanstieg für Rohstoffe auf dem Weltmarkt ausgelöst worden, der eine Konsequenz des Wertverlustes des US-Dollars sei, die auf die lockere Geldpolitik der USA zurückgeführt werden könne, heißt es in der Studie.

Darüber hinaus empfiehlt der Bericht der chinesischen Regierung, gegenüber der Öffentlichkeit zu erklären, dass die gegenwärtige hohe Inflation auf die internationalen Preisschwankungen zurückzuführen ist. Die Regierung sollte in der Öffentlichkeit nicht den Eindruck erwecken, dass sie die Inflation selber in den Griff bekommen könne. Wenn die Regierung bei ihrem Umgang mit dem Problem scheitert, würde dies das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Regierung beschädigen, heißt es in der Studie.

Quelle: german.china.org.cn

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