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| german.china.org.cn Datum: 14. 04. 2008 |
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Importierte Inflation könnte die chinesischen Finanzmärkte beeinflussen und die wirtschaftspolitischen Maßnahmen gegen eine Überhitzung der schnell wachsenden Volkswirtschaft behindern, erklärt die chinesische Volksbank, die Zentralbank des Landes.
Die Verbraucherpreise könnten aufgrund verteuerter Importprodukte weiter steigen, schreibt die Zentralbank in ihrem Bericht über die Entwicklung des chinesischen Finanzmarktes 2007, den sie am vergangenen Donnerstag auf ihrer Webseite veröffentlichte. Im Februar hatte die Inflation in China ihren höchsten Stand seit 11 Jahren erreicht.
Der chinesische Premierminister Wen Jiabao hatte im März die Bekämpfung der Inflation zur obersten Priorität der Regierung in diesem Jahr erklärt und unter anderem die Treibstoffpreise eingefroren. Die steigenden Kosten für Getreide und Produktionsmittel auf dem internationalen Markt werden den "Inflationsdruck auf China" erhöhen, heißt es in dem Bericht weiter.
Die Verbraucherpreise sind im Februar durch die Verteuerung von Lebensmitteln und Treibstoff um 8,7 Prozent angestiegen. Die Regierung habe erklärt, die Inflation im Jahr 2008 unter dem Jahresdurchschnitt von 4,8 Prozent im Vorjahr halten zu wollen, berichtet Bloomberg News. Allerdings sei es vor dem Hintergrund höherer Importpreise und Inflationserwartungen für die nächste Zeit noch sehr wahrscheinlich, dass die Preise weiter steigen, erklärte die Zentralbank.
Das Wachstum des chinesischen Handelsbilanzüberschusses werde sich aufgrund des nachlassenden Weltwirtschaftswachstums möglicherweise verlangsamen, heißt es in dem Bericht der Zentralbank.
"Einige entwickelte Länder nutzen ihre finanztechnischen Vorteile und verlagern ihre Risiken in Entwicklungsländer", heißt es in dem Bericht weiter. Dies habe zu einer „gesteigerten Instabilität der globalen Finanzmärkte geführt“ und könne eine höhere Volatilität der chinesischen Finanzmärkte nach sich ziehen.
Nach dem Bericht plant China, die Entwicklung seines Anleihenmarktes zu beschleunigen und auf Bankkrediten und Unternehmensanleihen basierende Derivate einzuführen. Die Zentralbank werde darüber hinaus Devisenfutures und Optionsscheine in Betracht ziehen.
Außerdem werde China zum „gegebenen Zeitpunkt“ börsennotierte Treuhandfonds für die Investition in Immobilien einführen, heißt es in dem Bericht weiter.
Quelle: Shanghai Daily
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