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Börsenaufsicht führt Stabilisierungsmaßnamen ein

german.china.org.cn          Datum: 22. 04. 2008

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Chinas Börsenaufsicht hat am Sonntag die Aktionäre angewiesen, ihre Aktien im Block-Trading-System zu verkaufen, wenn sie beabsichtigen eine größere Menge von Aktien zu verkaufen, die zuvor für eine Zeit blockiert gewesen waren. Wenn mehr als ein Prozent des Aktienkapitals einer gelisteten Firma innerhalb eines Monats auf den Markt geworfen wird, dann sollten man für die restlichen Aktionäre das Block-Trading-System verwenden, erklärte die Kommission der chinesischen Börsenaufsicht (CSRC).

Analysten sagen, dass dies nach der wilden Talfahrt des Shanghai Composite Index eine Maßnahme sei, den Aktienmarkt zu schützen. Der Benchmark-Index ist im Vergleich zu seinem Höchststand im Oktober um 49.5 Prozent gesunken. Die Stimmung der Investoren ist schlecht wegen den andauernden Sorgen, dass eine große Menge solche Aktien auf den Markt gespült werden könnten und dadurch der Wert der Aktien weiter sinken könnte.

"Wenn solche Aktien in einem Bid-trading-System gehandelt würden, wäre der Handel sehr ineffizient, da das Volumen häufig wegen des Kaufinteresse auf dem Zweitmark eingeengt wäre", sagte ein Sprecher der CSRC."Der Handel wird auch einen großen Druck auf die Aktienpreise ausüben und den Preisbildung durcheinander bringen", sagte der Sprecher weiter.

"Diese Maßnahme wird helfen, den Druck auf dem Sekundärmarkt zu erleichtern und sich auf die Preisfindung in einem Bid-trading-System auswirken. Außerdem stabilisiert es die Erwartungen der Investoren an die Reduktion des Besitz einer solchen Aktie."

Dieser Maßnahme sei eine Erfahrung, die man von einem reiferen Markt gelernt hat. Sie bringe ein stabiles und gesundes Wachstum in Chinas aufsteigenden Transitionsmarkt, sagt der Sprecher weiter.

Der Aktienmarkt des Landes sind mit schwierigen internen und externen Faktoren konfrontiert, bemerkt der Sprecher und zählt sie auch: Die riesige Flüchtigkeit der globalen Finanzmärkte, ihr großer Einfluss auf die wachsenden Märkte und die anhaltenden Preissteigerungen für Energie, Ressourcen und Getreide. Diese externen Faktoren haben auch die Einschätzung und Stimmung der einheimischen Investoren beeinflusst, meint der Sprecher weiter.

Quelle: Xinhua

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