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| german.china.org.cn Datum: 23. 04. 2008 |
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Athleten aus aller Welt werden diesen August in Beijing um Gold bei den Olympischen Spielen kämpfen, aber noch vor Beginn dieser Sportveranstaltung befinden sich die Autokonzerne bereits in einer harten Konkurrenz um die chinesischen Käufer.
Es verspricht ein langer Wettbewerb zu werden, dennoch wird es voraussichtlich keinen unmittelbaren Gewinner auf dem zweitgrößten und am schnellsten wachsenden Automarkt der Welt geben.
Globale Autogiganten und lokale Autohersteller arbeiten auf Hochtouren, um ihre Produkte auf der am Sonntag auf einem vollkommen neuen Gelände eröffneten Internationalen Autoausstellung Beijing 2008 vorzuführen.
890 Fahrzeuge sind insgesamt auf 180.000 Quadratmetern ausgestellt – womit es die größte Automesse Asiens ist – dabei haben sieben ausländische Modelle ihre Weltpremiere, 24 ihr Asiendebüt und 100 werden erstmals in China vorgestellt. Mehr als 600.000 Besucher werden auf dem neuntägigen Autofest erwartet, heißt es von Seiten der Organisatoren der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung.
Fahrzeugverkäufe sind im ersten Quartal im Jahresvergleich um 21,4 Prozent auf 2,58 Millionen Stück gestiegen. Für das ganze Jahr wird vorausgesagt, dass bis zu 10 Millionen Stück verkauft werden, 2007 waren es 8,79 Millionen.
Der US-Autohersteller Ford Motor zeigt zusammen mit seinem japanischen Partner Mazda und anderen Partnern 55 Fahrzeuge, darunter sechs Studienmodelle und eines, das seine Asienpremiere hat. Gemeinsam belegen sie 5500 Quadratmeter und sind somit der größte Aussteller.
Ford präsentiert auch seine neue Antriebstechnologie EcoBoost. Der turboaufgeladene Benzin-Direkteinspritzer bringt 15 Prozent Verringerung der Emissionen und bis zu 20 Prozent bessere Treibstoffnutzung sowie Leistung. Bob Graziano, Fords neu bestellter China-Geschäftsführer, sagte: "Ford wird Eco-Boost-basierte Produkte ab 2009 einführen, erst in Nordamerika und dann in anderen Teilen der Welt, darunter China." Die Verkäufe der Ford-Gruppe in China sind im ersten Quartal um 47 Prozent auf 90.791 Stück in die Höhe geschnellt.
General Motors und sein chinesisches Jointventure zeigen 42 Modelle, wobei der Buick Invicta seine Weltpremiere hat. Rick Wagoner, der Vorsitzende und Geschäftsführer der Gruppe, sagte, dass China innerhalb von zehn Jahren die USA als größtem Automarkt überholen könnte. China werde für mehr als 40 Prozent des Wachstums der weltweiten Autoverkäufe in diesem Zeitraum verantwortlich sein, prognostizierte Wagoner.
GM ist Spitzenreiter am chinesischen Automarkt und seine Verkäufe übertrafen letztes Jahr 1 Million Stück.
Wagoner sagte, GM und sein Jointventure werden weiterhin jährlich durchschnittlich 1 Milliarde US-Dollar in China investieren. Er sagte, GM versuche mehr Teile für seine weltweiten Geschäfte aus China zu beziehen und so Vorteile aus der aufstrebenden qualitätsvollen und preisgünstigen Versorgungsbasis im Land zu ziehen.
Dennoch warnte er, dass "Energie für Autos ist eine der zentralen Herausforderungen in Bezug auf Energie und Umwelt vor der unsere Welt heute steht, wobei der Markt, der keine Zeichen der Verlangsamung zeigt, und China ist stärker betroffen als die meisten."
Am Samstag eröffnete GM gemeinsam mit seinem Partner SAIC und der Tsinghua-Universität ein Forschungszentrum für Fahrzeugtreibstoffe in Beijing. Wagoner sagte, das Ziel des Forschungszentrums sei es, eine Strategie für Autotreibstoffe zu entwickeln, die China von seiner Abhängigkeit von erdölbasierten Treibstoffen weg und zu nachhaltigem Transport bringt. GM werde in der zweiten Jahreshälfte drei seiner Brennstoffzellen Hybrid-Autos nach China bringen, um den Markt auszutesten, erklärte er.
Quelle: China Daily
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