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Mehr Autos – mehr Probleme

german.china.org.cn          Datum: 24. 04. 2008

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Mehr als 2000 Aussteller zeigen auf der Internationalen Autoausstellung 2008, die von 20. bis 28. April in Beijing stattfindet, insgesamt 890 neue Modelle. Die grelle Ausstellung präsentiert den boomenden Automarkt im China von Heute.

Während der Autoboom China in ein modernes Zeitalter führt, schafft er aber auch Luftverschmutzung, Staus und Energieengpässe.

"Es muss etwas getan werden die Entwicklung der Branche und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen auszubalancieren", sagte Dr. Thomas Schiller, China-Geschäftsführer bei Arthur D. Little (ADL), einem weltweiten Managementberatungsunternehmen.

China ist derzeit der drittgrößte Autohersteller hinter den USA und Japan.

Laut Schiller gab es 2007 20 Millionen PKW in China. Schiller erwartet, dass diese Zahl 2010 39 Millionen erreichen wird, wenn man davon ausgeht dass die PKW-Verkaufszahlen von 2008 bis 2010 6,1 Millionen, 7 Millionen und 7,9 Millionen betragen werden.

"Der chinesische Markt ist zweifellos zu einem der wichtigsten Automärkte der Welt geworden und wird diese Stellung auch in Zukunft halten", fügte er hinzu. "China wird in den nächsten zehn Jahren mit Sicherheit der weltweit größte Autoproduzent werden."

Schiller sagte, dass das Wachstum des chinesischen Automarktes größer sein werde, als das anderer Märkte, aber geringer als in den letzten Jahren. Er prognostiziert, dass die Wachstumsrate von 2008 bis 2012 19,7 Prozent, 14,8 Prozent, 12,9 Prozent, 10,1 Prozent und schließlich 10 Prozent betragen werde.

Die Branche verändert das tägliche Leben der Chinesen. "Sie hat eine Menge Arbeitsplätze geschaffen", erklärte Schiller. Statistiken der Staatlichen Entwicklungs- und Reformkommission belegen, dass die Autoindustrie ein Sechstel der Arbeitsplätze für das chinesische Volk geschaffen hat.

Sie half dabei, die gesamte Produktionstechnologie zu modernisieren, da internationale Autohersteller ihre Lieferanten in China suchen, sagte Schiller. Und sie habe auch dabei geholfen, Produktionskapazitäten der chinesischen Lieferanten in den Bereichen Walzstahl, Eisenguss, Plastik und Elektronik zu verbessern.

Die Verbrennung fossiler Brennstoffe, wie sie vor allem in Motorfahrzeugen passiert, gilt als größter Luftverschmutzer. Luftverschmutzung kostet China 3,8 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts (BIP), heißt es in einem Bericht der Weltbank.

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Quelle: China Daily

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