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iPhone vermutlich bald in China erhältlich

german.china.org.cn          Datum: 08. 05. 2008

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Apple hat vor der Markteinführung des iPhone in China, dem weltweit größten Handymarkt, Handschrifterkennung für Chinesisch entwickelt.

Apple hat stillschweigend Handschriftenerkennung für Chinesisch (sowohl für traditionelle als auch vereinfachte Schriftzeichen) in sein neuestes iPhone-Softwareupdate 2.0 Beta integriert. Wenn man die Eingabemethode für Chinesisch wählt, hat man die Möglichkeit die Handschriftenerkennung zu nutzen, und die Schriftzeichen mit den Fingern auf den Bildschirm zu schreiben. Wenn man ein Schriftzeichen schreibt, erscheinen vier Auswahlmöglichkeiten auf dem Bildschirm, heißt es in Medienberichten vom Dienstag.

Die chinesische Website Wretch.cc präsentierte Screenshots der neuen Applikation.

"In China ist Handschriftenerkennung am Luxusgütermarkt ein Muss", sagte Sandy Shen, ein Telekommunikationsexperte bei Gartner in Shanghai. "Wenn Apple in China expandieren will, muss es das iPhone für den Markt adaptieren."

Das iPhone ist derzeit noch nicht in China erhältlich, aber einige Chinesen verwenden entsperrte Geräte, die ursprünglich am ausländischen Markt verkauft wurden. Handschriftenerkennungssoftware für Chinesisch von Drittanbietern ist erhältlich, aber laut iPhone-Nutzern in China nicht sehr stabil. Yuna Huang, Sprecherin für Apple China, wollte zu dieser Frage nicht Stellung nehmen.

Apple hat laut der Webseite macrumors.com vor kurzem begonnen, Ingenieure für Handschriftenerkennung einzustellen.

Handschriftenerkennung ist für manuelle Eingabe von Chinesisch sehr gebräuchlich, nicht jedoch für Englisch, sagen Experten.

Das iPhone, ein Gerät mit Touchscreen, das den iPod von Apple, ein Videoabspielgerät und einen Webbrowser in sich vereint, verkauft sich weltweit sehr gut. Apple hat sich das Ziel gesetzt, bis Ende dieses Jahres weltweit 10 Millionen iPhones zu verkaufen.

Vodafone, der an den Einnahmen gemessen weltweit größte Mobilfunkanbieter, gab am Dienstag bekannt, dass es eine Vereinbarung mit Apple unterzeichnet habe, wonach es das iPhone auf zehn regionalen Märkten verkaufen werde. Noch in diesem Jahr werden Vodafone-Kunden in Australien, der Tschechischen Republik, Ägypten, Griechenland, Italien, Indien, Portugal, Neuseeland, Südafrika und der Türkei ein iPhone für die Verwendung im Vodafone-Netz erwerben können.

Kunden, die das Mobiltelefon verwenden, haben auch den Datenumsatz in die Höhe getrieben, da sie im Internet surfen und E-Mails versenden, was für die Anbieter, nachdem die Kosten für Telefongespräche sinken, zu einer Schlüsselattraktion geworden ist.

Vodafone wird seine Einnahmen nicht mit Apple teilen – was ein neues Geschäftsmodell für den iPhone-Verkauf darstellt, sagte Shen.

Apple führte vor einiger Zeit mit China Mobile Gespräche über die Markteinführung des iPhone in China, aber die Verhandlungen wurden unterbrochen, nachdem Apple auf einer Beteiligung an den Einnahmen durch den Datenversand bestand.

"Jetzt spielt Apple ausschließlich die Rolle eines Gerätelieferanten und beide Seiten sind damit einverstanden. China ist ein großer Markt, den kein Anbieter ignorieren kann", sagte Shen.

Quelle: Shanghai Daily

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