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| german.china.org.cn Datum: 13. 05. 2008 |
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Die Inflationsrate in China hat sich im April auf 8,5 Prozent erhöht, wie das Nationale Statistikamt am Montagmorgen bekannt gab.
Der Konsumentenpreisindex, der Hauptanzeiger für eine Inflation, ist im Vergleich zum April vor einem Jahr um 8,5 Prozent gestiegen. Dies, nachdem die Inflation bereits im März 8,3 Prozent und im Februar 8,7 Prozent betragen hatte.
Der Index stieg im vergangenen Monat in den Städten um 8,1 Prozent, während er in den ländlichen Gegenden um 9,3 Prozent in die Höhe schnellte, wie das Amt weiter ausführte.
Vor allem die Preise für Lebensmittel, die einen Drittel des Warenkorbs ausmachen, waren der Hauptgrund für den hohen Preisanstieg. Seit vergangenem Jahr ist vor allem der Fleischpreis massiv gestiegen.
Während im Jahresvergleich im April die Lebensmittelpreise um 22,1 Prozent gestiegen sind, schnellten sie innerhalb der Kategorie Fleisch und Geflügel sogar um 47,9 Prozent in die Höhe. Dabei wurde vor allem mit 68,3 Prozent das Schweinefleisch teuer. Ebenfalls stiegen die Preise für Kochöl (46,6 Prozent), Gemüse (13,6 Prozent) und Getreide (7,4 Prozent).
Der steigende Index im April unterstreicht die Bemühungen der Regierung, die Inflation auf 4,8 Prozent (wie im Vorjahr) zu drücken, ohne dabei die Wirtschaft zu schwächen. Denn eine überbordende Inflation wäre gemäss den Worten von Premier Wen Jiabao die größte Gefahr für die Entwicklung der Volkswirtschaft. Sie erhöht den Druck auf die Regierung, zu verhindern, dass der Preisanstieg, der bereits jetzt das Leben der Menschen schwerer macht, auch auf andere Bereiche übergeht.
Es besteht die Chance, dass das Land den Leitzins erhöht, wie Zhou Xiaochuan, Chef der Zentralbank am 5. Mai erklärte.
Der Durchschnittslohn in den städtischen Gebieten in China stiegen im ersten Quartal um 18,3 Prozent auf 6524 Yuan (604,8 Euro). Die Ausgaben für die Produktion zogen im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 Prozent an. Das ist laut Angaben der Statistikbehörde der heftigste Anstieg seit November 2004.
Die steigende Inflation hat die Regierung gezwungen, über eine schnellere Aufwertung des Yuans nachzudenken, um so die Kosten für importierte Güter zu dämpfen. Gegenüber dem Dollar ist der Yuan im ersten Quartal bis zum 31. März um 4,2 Prozent gestiegen. Das ist der stärkste Anstieg seit dem Ende der Bindung an den Dollar im Jahre 2005.
Quelle: Shanghai Daily
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