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| german.china.org.cn Datum: 19. 06. 2008 |
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Der vierte strategische Wirtschaftsdialog zwischen China und den USA fand vorgestern in Annapolis statt. Es gilt als einer der Hauptaufgaben für die USA, den chinesischen Finanzmarkt zu eröffnen. Anders als zuvor forderte der amerikanische Finanzminister Henry Paulson hingegen nicht mehr die Aufwertung der chinesischen Währung Renminbi.
China antwortete, es fördere die Öffnung des Finanzsektors. Aber es brauche einen Übergangszeit, bei der man auch die Gegebenheiten in China berücksichtigen müsse.
Beide Seiten hatten bereits vor dem Dialog im Finanzsektor Schwierigkeiten. Die USA haben sich entschieden, die Gründung von Filialen der China Construction Bank und der Industrial and Commercial Bank of China in den USA erst später zu genehmigen.
Beide Länder sind bei der Öffnung des Finanzsektors nicht gleichberechtigt. In den letzten 20 Jahren wurde nur der China Merchant Bank erlaubt, in den USA eine Filiale einzurichten.
Außerdem haben die USA im Juli ein Gesetz entworfen, das den Ankauf amerikanischer Firmenaktien durch ausländische Institute erschweren soll. China behält sich seine Meinung vor und möchte diesen Punkt beim Dialog diskutieren.
Zhou Xiaochuan, Präsident der als Zentralbank fungierenden People's Bank of China, kritisierte die Finanzpolitik der USA. Der schwache US-Dollar treibe die Ölpreise hoch und bringe anderen Ländern wie China Inflationsdruck. Er sagte, China werde aus der Subprime-Krise in den USA eine Lehre ziehen.
Quelle: Beijing morning post
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