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Baosteel akzeptiert starke Preisanhebung

german.china.org.cn          Datum: 25. 06. 2008

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Baosteel der größte chinesische Eisen- und Stahlproduzent hat am Montag mitgeteilt, dass er mit der australischen Bergbaugruppe Rio Tinto für 2008 eine Preisanhebung für Eisenerz von bis zu 96,5 Prozent vereinbart hat, dem nahezu doppelten Preis des Vorjahres.

Baosteel verhandelte stellvertretend für die chinesische Stahlindustrie. Das Unternehmen 79,88 Prozent für Pilbara und Yandicoogina Blend Fines sowie von 96,5 Prozent für Pilbara Blend Lump.

Die Preise für eine Tonne Pilbara und Yandicoogina Blend Fines werden 201,69 US-Dollar und die Preise für eine Tonne Pilbara Blend Lump werden 201,69 US-Dollar betragen.

Baosteel und Rio Tinto, der drittgrößte Eisenerzproduzent der Welt, vereinbarten die Preisanhebung nach Gesprächen bei denen man sich an die "traditionellen Preismechanismen und die normale Marktordnung" gehalten habe, erklärte Baosteel in einer Stellungnahme. Die Preisanhebungen seien das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengung verantwortungsvoller Unternehmen, hieß es in der Stellungnahme weiter.

"Die chinesischen Stahlunternehmen werden Rio Tinto bei der Anhebung der Investitionen und der Produktion unterstützen, um die Marktnachfrage zu befriedigen", erklärte Baosteel.

Baosteel hatte bereits im Februar einer Anhebung der Preise für Eisenerz durch das brasilianischen Unternehmen Vale um 65 Prozent akzeptiert. Vale ist der größte Eisenerzproduzent der Welt.

Rio Tinto und sein größerer Rivale BHP Billiton hatten daraufhin einen "Frachtzuschlag" gefordert und erklärt, es sei billiger Eisenerz aus Australien nach China zu verschiffen. Die chinesischen Stahlproduzenten haben bereits in sechs aufeinander folgenden Jahren hohe Preissteigerungen in Kauf genommen. Die Preise werden durch die steigende Nachfrage in die Höhe getrieben.

China hat zwischen 2003 und 2007 rund 1,34 Milliarden Tonnen Eisenerz importiert, 42 Prozent der gesamten weltweiten Eisenerzimporte in diesem Zeitraum.

Die Rohstahlerzeugung des Landes hat sich von 220 Millionen Tonnen im Jahr 2003 auf 490 Millionen Tonnen im Jahr 2007 mehr als verdoppelt.

Quelle: Xinhua

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