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P&G will Preise um bis zu 16 Prozent anheben

german.china.org.cn          Datum: 11. 07. 2008

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Am Mittwoch sagte Zhang Qunxiang, Zuständiger für den China-Markt des weltgrößten Konsumgüterkonzerns P&G, angesichts steigender Rohstoffpreise müsse seine Firma die Preise für alle ihrer Produkte weltweit erhöhen. Die maximale Preissteigerung soll 16 Prozent betragen.

Dem Sprecher von P&G zufolge sollen ab September die Preise ihrer Produkte wie Textilwaren, Reinigungsmittel, Haarpflegeprodukte, parfümierte Seife, Rasierzeug sowie Hygieneprodukte um 2 bis 16 Prozent erhöht werden. Es sei die größte Preiserhöhung in den vergangenen 18 Monaten. Der Sprecher schätzte, in diesem Jahr werden sich die Ausgaben des Konzerns für die Hauptartikel auf 2 Milliarden US-Dollars belaufen.

Zhang erklärte, die drastische Ölpreiserhöhung und die Zunahme der Kosten der Lieferanten haben die Konsumgüterunternehmen gezwungen, die Verkaufspreise anzuheben. Wann und um wie viel Prozent der Preis gesteigert werde, habe der Hauptsitz bis jetzt noch nicht bekannt gegeben. Die Veränderung soll den unterschiedlichen Situationen der lokalen Markte entsprechen.

Mittlerweile hat Zeng Xiwen, Vize-CEO von Unliever, dem größten Konkurrenten von P&G auf dem chinesischen Markt, gestern jedoch erklärt, seine Firma müsse bisher noch keine Preiserhöhung auf dem Weltmarkt vornehmen. Auch der Zuständige der Niederlassung von AVON in China rechnete in einem Interview mit keiner Preissteigerung ihrer Produkte.

Quelle: german.china.org.cn

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