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| german.china.org.cn Datum: 21. 07. 2008 |
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Inlandsabsatz in Städten und auf dem Land gestiegen
In der ersten Jahreshälfte betrug der Einzelhandelsabsatz von Konsumgütern 5104,3 Milliarden Yuan, ein Wachstum im Jahresvergleich von 21,4 Prozent (Juni: 23,0 Prozent) und lag damit 6 Prozent höher als im Vorjahr. Der Einzelhandelsabsatz in den städtischen Regionen lag bei 3481,9 Milliarden Yuan, ein Zuwachs von 22,1 Prozent, während der Absatz auf dem Land bei 1622,4 Milliarden Yuan lag, ein Zuwachs von 20 Prozent. Aufgeteilt nach den verschiedenen Sektoren lag der Absatz von Groß- und Einzelhandel bei 4306,8 Milliarden Yuan, eine Zunahme um 21,3 Prozent, während der Umsatz des Hotel- und Gastronomiegewerbes bei 720,7 Milliarden Yuan lag, ein Zuwachs um 24 Prozent.
Wachstumsrate bei Konsumgütern rückläufig, Erzeugerpreise steigen weiter
In der ersten Jahreshälfte stieg der Verbraucherpreisindex um 7,9 Prozent an. Im Juni betrug das Wachstum nur noch 7,1 Prozent im Jahresvergleich, ein Rückgang um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Die Preise stiegen um 7,6 Prozent in den Städten und um 8,6 Prozent in den ländlichen Gebieten. Unter Berücksichtigung der Produktkategorien stiegen die Preise für Lebensmittel um 20,4 Prozent und trugen somit 6,64 Prozent zum Preisanstieg bei. Die Preise für Wohnraum stiegen um 6,9 Prozent und trugen 1,02 Prozent bei. Die Preise anderer Waren stiegen oder fielen leicht. In der ersten Jahreshälfte stiegen die Einzelhandelspreise um 7,5 Prozent im Jahresvergleich (Juni: 7,1 Prozent) und damit um 5,1 Prozent schneller als im Jahr zuvor. Die Erzeugerpreise von Industriegütern stiegen um 7,6 Prozent (Juni: 8,8 Prozent) und damit um 4,8 Prozent schneller als im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Preise für Rohstoffe, Treibstoff und Energie gingen um 11,1 Prozent (Juni: 13,5 Prozent) in die Höhe und stiegen damit um 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Preise für Wohnraum stiegen in 70 großen und mittleren Städten um 10,2 Prozent (Juni: 8,2 Prozent) und damit um 4,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Exporte leicht rückläufig, ausländische Direktinvestitionen steigen stark
Der Wert aller Im- und Exporte betrug im ersten Halbjahr rund 1234,2 Milliarden US-Dollar, ein Wachstum von 25,7 Prozent im Jahresvergleich und 2,4 Prozent mehr als im selben Zeitraum des vergangenen Jahres. Der Wert der Exporte betrug 666,6 Milliarden US-Dollar, eine Zunahme um 21,9 Prozent, rund 5,7 Prozent weniger im selben Vorjahreszeitraum. Die Importe lagen bei einem Wert von 567,6 Milliarden US-Dollar, ein Zuwachst von 30,6 Prozent, 12,4 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Der chinesische Handelsbilanzüberschuss lag bei 99 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang um 13,2 Milliarden im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum. In der ersten Jahreshälfte betrug der Wert der realisierten ausländischen Direktinvestitionen 52,4 Milliarden US-Dollar, ein Zuwachs von 45,6 Prozent im Jahresvergleich und 33,4 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Ende Juni beliefen sich die chinesischen Devisenreserven auf 1808,8 Milliarden US-Dollar, ein Zuwachs von 35,7 Prozent im Jahresvergleich.
Beschäftigung in den Städten und Einkommen auf Land und in Städten steigt weiter
In der ersten Jahreshälfte konnten 6,4 Millionen Menschen in den städtischen Gebieten eine neue Beschäftigung finden, damit wurden bereits 64 Prozent des Jahresziels erreicht. 2,82 Millionen entlassener Arbeiter konnten eine neue Anstellung finden, womit 56 Prozent des Jahresziels erreicht wurden. Weitere 770.000 schwer vermittelbare Personen konnten ebenfalls wieder beschäftigt werden, womit 77 Prozent des Jahresziels erfüllt werden konnten. In der ersten Jahreshälfte betrug das verfügbare Einkommen der Stadtbewohner 8065 Yuan, eine Zunahme im Jahresvergleich von 14,4 Prozent und eine reale Zunahme von 6,3 Prozent. Das Einkommen der Landbevölkerung lag bei 2528 Yuan, ein Zuwachs von 19,8 Prozent und ein realer Zuwachs von 10,3 Prozent.
Geldversorgung stabil, großer Zuwachs bei Spareinlagen
Ende Juni lag die Geldmenge M2 bei 44,3 Billionen Yuan, ein Wachstum im Jahresvergleich von 17,4 Prozent (+ 0,3 Prozent). Die Geldmenge M1 lag bei 15,5 Billionen Yuan, ein Zuwachs von 14,2 Prozent (-6,7 Prozent). Der Bargeldumlauf lag bei 3018,1 Milliarden Yuan, ein Zuwachs von 12,3 Prozent (- 2,3 Prozent).
Die ausstehenden Kredite in RMB aller Finanzinstitute stiegen auf 28,62 Billionen Yuan, eine Zunahme um 2452,5 Milliarden Yuan seit Beginn des Jahres und eine Verlangsamung des Wachstums um 89,9 Milliarden Yuan im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum. Die ausstehenden RMB-Einlagen aller Finanzinstitute beliefen sich auf 43,9 Billionen Yuan, ein Zuwachs von 4,97 Billionen Yuan seit Jahresanfang und eine Zunahme um 1,58 Billionen Yuan im Jahresvergleich. Die Entnahmen beliefen sich netto auf 19,4 Milliarden Yuan, ein Zuwachs von 240 Millionen Yuan im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum.
Weiterhin bestehende Probleme in der Wirtschaft des Landes beinhalten: anhaltend hoher Inflationsdruck; Faktoren, die eine stabile Agrarproduktion und den Anstieg des Einkommens der Landbevölkerung behindern; eine schwierige internationale Finanzsituation und Unsicherheiten in der Entwicklung der Weltwirtschaft. In der Zukunft sollten wir an einer wissenschaftlichen Sichtweise der Entwicklung festhalten, die Entscheidungen und Pläne der Zentralen Arbeitskonferenz zur Wirtschaft sorgfältig umsetzen, die Stabilität und Konsistenz der Wirtschaftspolitik aufrecht erhalten, Voraussicht und Flexibilität der Wirtschaftspolitik weiter verbessern und weitere Anstrengungen unternehmen, um ein gesundes und schnelles Wachstum unserer Volkswirtschaft zu fördern.
Quelle: german.china.org.cn
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