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Chinas Ölkonzerne melden große Verluste

german.china.org.cn          Datum: 24. 07. 2008

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PetroChina und Sinopec, die beiden größten chinesischen Ölkonzerne, haben für die erste Hälfte des Jahres 2008 einen gemeinsamen Verlust von 5,71 Milliarden Yuan (527,6 Millionen Euro) bekannt gegeben. Hauptgrund für die Verluste ist der drastisch angestiegene weltweite Rohölpreis.

Damit hätten die Verluste um 47,9 Prozent über denen des selben Vorjahreszeitraums gelegen, zitiert die Beijing Times Feng Shiliang, den stellvertretenden Generalsekretär des Verbandes der Öl- und Chemieindustrie in China.

Die Ölunternehmen des Landes hätten bei jedem Barrel ausländischem Öl, das sie verarbeitet und inländischen Konsumenten verkauft haben, Geld verloren. Sie hätten die Preissteigerungen, aufgrund der von der Regierung festgelegten Ölpreise, nicht weiterreichen können, sagen Marktanalysten.

Die Rohölpreise sind seit November 2007 weltweit um mehr als 50 Prozent gestiegen und bewegen sich nun um einen Preis von 130 US-Dollar pro Barrel.

Die Preise würden auch in der zweiten Jahreshälfte auf einem hohen Niveau zwischen 140 US-Dollar und 150 US-Dollar pro Barrel verbleiben. Dies bedeute, dass ein weiterer Anstieg der Preise für verarbeitetes Öl im Inland möglich sei, sagte Feng.

Die chinesische Regierung hat die Verkaufspreise für Benzin und Diesel im Juni auf 6980 Yuan beziehungsweise 6520 Yuan pro Tonne angehoben, ein Preisanstieg von 16 Prozent respektive 18 Prozent.

Die Preisanhebung sei hilfreich gewesen, habe die Verluste aber bei weitem nicht ausgeglichen, teilte Sinopec mit. Das Unternehmen hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass sein Reingewinn in der ersten Jahreshälfte aufgrund der auseinander gehenden Kluft zwischen den von der Regierung festgesetzten Preisen für Ölprodukte und den immer weiter steigenden internationalen Rohölpreise um mehr als 50 Prozent geringer ausfallen würde.

Quelle: Xinhua

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