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| german.china.org.cn Datum: 28. 07. 2008 |
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In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat die chinesische Provinz Guangdong 4167 Fälle, bei denen insgesamt Waren im Wert von 1,49 Milliarden Yuan geschmuggelt wurden, gemeldet. Getreide, Treibstoff und Speiseöl waren dabei die häufigsten Schmuggelgüter aus China.
"Diese Situation ist das Ergebnis des Energieengpasses und der steigenden Preise für Rohöl am Weltmarkt", sagte Luo Ou, Direktor des Anti-Schmuggelbüros der Provinz, bei einem Treffen über Schmuggelbekämpfung am Mittwoch. "Der unterschiedliche Getreidepreis am inländischen und internationalen Markt trägt auch dazu bei. Der internationale Getreidepreis ist vier Mal so hoch wie der inländische."
Der Schmuggel von Getreide, Düngemitteln und Stahl nimmt landesweit ebenfalls zu, sagte Li Xiaowu, stellvertretender Direktor des nationalen Anti-Schmuggelbüros, auf dem Treffen. Li führte aus, dass sich die Fälle, in denen Getreide geschmuggelt wurde, im ersten Halbjahr in China im Jahresvergleich verachtfachten. Die Menge an geschmuggeltem Getreide war 40 Mal so hoch wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Mehr als 70 Prozent der Schmuggelfälle landesweit ereigneten sich im Perlflussdelta, dem Jangtse-Delta und der Beibu-Bucht.
In Guangdong wurden im ersten Halbjahr die Hälfte der provinzweit gemeldeten Schmuggelfälle, sprich 2295 Fälle, aus Shenzhen gemeldet.
Die Anti-Schmuggelbüros in den Städten Guangzhou, Shantou und Zhuhai meinten, dass der Schmuggel von genießbarem Palmöl zu einem neuen Problem wurde, dem die Regierung Aufmerksamkeit schenken müsse.
Quelle: Xinhua
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