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| german.china.org.cn Datum: 08. 08. 2008 |
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Andererseits gebe es bei der Umsetzung der Praktiken, die in der neuen Bestimmung vorgeschrieben werden, in anderen Regionen einen "Mangel an Führung". "Wir sollten nicht nur die Fabriken in Betrieb kontrollieren, sondern auch neue Projekte prüfen." Dies könne Investoren dazu bringen, die industrielle Restrukturierung und technische Innovationen voranzutreiben, um veraltete Produktionsmethoden allmählich auszumerzen.
Gegenwärtig konzentriert sich die Regierung auf die Kontrolle von Energiefragen bei Immobilienprojekten, im Transportbereich und bei dem Bau von Regierungsgebäuden, um die Energieeffizienz zu verbessern und den Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren.
Im Rahmen des 11. Fünfjahresplans (2006-10) hat China versprochen, seinen Energieverbrauch bis 2010 um 20 Prozent zu senken, 4 Prozent jährlich. Aus offiziellen Statistiken geht hervor, dass im Jahr 2005 rund 27,5 Prozent des chinesischen Energiekonsums auf den Bausektor entfielen, 16,3 Prozent auf den Transport und 6,7 Prozent auf Regierungsgebäude.
China benötige "systematische Reformen", um sein Ziel der Senkung des Energiekonsums zu realisieren, erklärt Lin Yueqin, ein Ökonom der chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften. "Der Fokus sollte auf dem Entwurf eines Systems der Verantwortung liegen, um die Mentalität der blinden Förderung von Investitionen der lokalen Regierungen zu ändern", erklärte Lin gegenüber der China Daily.
Einige lokale Regierungen würden die Direktiven der Zentralregierung ignorieren und stark in ressourcenintensive Sektoren investieren, sagte Xie Zhenhua.
Obwohl sich die Geschwindigkeit des Wachstums der chinesischen Wirtschaft verringert hat, haben die Anlageinvestitionen in Straßen und Fabriken in China im ersten Halbjahr 2008 um 26,3 Prozent zugenommen, 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
Seit 2003 hat die Wachstumsrate aufgrund des Investitionswahns der lokalen Regierungen anhaltend auf einem hohen Niveau gelegen, trotz der Anstrengungen der Zentralregierung sie zu reduzieren. Diese Tendenz wird auch im zweiten Halbjahr anhalten, nachdem das Erdbeben und die Schneestürme im ersten Halbjahr die Nachfrage im Bausektor angeheizt haben.
"Wir sollten an den notwendigen, umweltfreundlichen und energieeffizienten Projekten festhalten", sagt Lin.
Im vergangenen Jahr hatte eine offizielle Untersuchung ergeben, dass nur 53 Prozent der im Bau befindlichen Projekte sich auch tatsächlich an ihre Zusagen zur Energieeinsparung halten. Nahezu alle hatten in der Entwurfsphase versprochen, die nationalen Richtlinien zur Energieeinsparung einzuhalten.
Die Missachtung der Anforderungen an das Energiesparen durch die Bauherren bedroht das allgemeine Ziel der Energieeinsparung, zu dem der Bausektor nahezu 30 Prozent beitragen soll. "Diese Ergebnisse sind alarmierend", sagt Song Chunhua, Vorsitzender des chinesischen Immobilienverbandes. "Es sind weitere strenge Maßnahmen notwendig, um das nationale Ziel zu erreichen."
Quelle: China Daily
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