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| german.china.org.cn Datum: 12. 08. 2008 |
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Die im September geschlossene Vereinbarung zur Übernahme eines 24-Prozent-Anteils an China Eastern Airlines durch Singapore Airlines ist geplatzt, nachdem Singapore Airlines nicht bereit war, das Angebot aufzubessern.
China Eastern Airlines hat am Sonntag bekannt gegeben, dass der geplante Aktienverkauf an Singapore Airlines und Lentor Investments geplatzt ist. Die vorläufige Vereinbarung werde ungültig, da bis Samstag, dem Auslaufdatum, kein weiterer Fortschritt erreicht wurde, heißt es laut einer Stellungnahme von China Eastern.
Singapore Airlines und Temasek, die staatliche Investitionsfirma und Muttergesellschaft von Lentor Investments, unterzeichneten im September eine vorläufige Vereinbarung, für 923 Millionen US-Dollar, beziehungsweise 3,80 HK-Dollar pro Aktie, einen 24-Prozent-Anteil an der in Shanghai beheimateten China Eastern Airlines zu übernehmen.
Das Angebot wurde von den Anlegern von China Eastern im Januar abgelehnt, da sie der Meinung waren, dass der angebotene Preis nicht den wahren Wert von China Eastern Airlines widerspiegle.
Singapore Airlines hatte allerdings nicht vor, das Angebot, das in der Rahmenvereinbarung festgelegt worden war, anzuheben, sagte der Vizepräsident für Öffentliche Angelegenheiten von Singapore Airlines, Stephen Forshaw, Anfang der Woche gegenüber der Nachrichtenagentur Xinhua.
Trotz des Misserfolgs werde China Eastern Airlines weiterhin nach strategischen Investoren Ausschau halten, die Zusammenarbeitsmöglichkeiten ausbauen und versuchen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu verbessern, heißt es in der Stellungnahme.
Quelle: Xinhua
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