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| german.china.org.cn Datum: 08. 09. 2008 |
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Die Zentrale der People's Bank of China
Die als chinesische Zentralbank fungierende People's Bank of China hat erklärt, sie habe die Polizei im vergangenen Jahr bei der Aufklärung von 89 Fällen von Geldwäsche unterstützt. Die Fälle hatten ein Volumen von 28,8 Milliarden Yuan (2,96 Milliarden Euro).
Nahezu die Hälfte aller Fälle standen in Verbindung mit privaten Untergrundbanken. Das in diese Fälle involvierte Geldvolumen habe 11,4 Milliarden Yuan (1,17 Milliarden Euro) betragen, erklärte die People's Bank of China in ihrem Bericht zum Kampf gegen Geldwäsche in China 2007.
Ein Drittel aller Fälle sei in der südchinesischen Provinz Guangdong, einer der wirtschaftlichen Triebfedern Chinas, aufgedeckt worden. Rund 10 Prozent aller Fälle hätten mit Drogenkriminalität in Verbindung gestanden, teilte die Bank weiter mit.
Die People's Bank of China habe bei der Untersuchung von insgesamt 328 Fällen mit einem Volumen von 53,7 Milliarden Yuan (5,51 Milliarden Euro) geholfen.
"China hat in den vergangenen fünf Jahren ein relativ integriertes System gegen Geldwäsche etabliert", heißt es in dem Bericht. Die Effizienz des Systems solle in den kommenden fünf Jahren verbessert werden.
Die People's Bank of China erlegte 350 Institutionen, die sich nicht an die Bestimmungen zur Identifizierung von Kunden oder über verdächtige Transaktionen gehalten hatten oder die Probleme bei internen Kontrollen aufwiesen, Strafen in einer Gesamthöhe von 26,5 Millionen Yuan (2,72 Millionen Euro) auf.
China hatte im Jahr 2003 bei der Zentralbank eine Abteilung gegen Geldwäsche eingerichtet und im Jahr 2006 sein erstes Anti-Geldwäschegesetz erlassen. Darüber hinaus hat China alle internationalen Verträge gegen Geldwäsche oder Finanzierung terroristischer Aktivitäten der Vereinten Nationen unterzeichnet.
Quelle: Xinhua
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