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| german.china.org.cn Datum: 26. 09. 2008 |
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PSA Peugeot Citroën hat mitgeteilt, dass sich der Ankauf von Autoteilen aus China durch das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren mehr als verdreifachen wird. Damit schließt sich Peugeot den ausländischen Autoherstellern an, die China zu ihrem globalen Beschaffungsmarkt machen.
Peugeot, Europas zweitgrößter Autohersteller, wolle im Jahr 2010 Autoteile im Wert von 8 Milliarden Yuan (800 Millionen Euro) aus China beziehen, im Vergleich zu 2,5 Milliarden Yuan in diesem Jahr, erklärte Armand Chen, stellvertretender Präsident von Peugeot Citroen China Business Unit TASC.
"China spielt für die weltweite Beschaffung von Peugeot Citroën eine bedeutende Rolle", sagte Chen weiter.
"Die steigenden Ankäufe aus China sind nicht nur auf die lukrative Inlandsnachfrage zurückzuführen, sondern, aufgrund der gereiften Fahrzeugindustrie des Landes, auch auf die preisliche Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu anderen Ländern mit niedrigen Produktionskosten", erklärte Chen.
Die internationalen Autohersteller haben in den vergangenen Jahren ihren Ankauf von Autoteilen auf dem zweitgrößten Automarkt der Welt angehoben, nachdem große Autoteilehersteller ihre Fabriken nach China verlagert hatten.
Die Exporte haben außerdem zugenommen, da chinesische Hersteller technische Modernisierungen durchgeführt haben, um zusätzlich zu den früheren günstigen Produkten auch höherwertige Produkte zu entwickeln.
Im ersten Halbjahr 2008 sei der Exportwert von Autoteilen um 19 Prozent auf 15,3 Milliarden US-Dollar gestiegen, teilt der chinesischen Verband der Automobilhersteller mit.
"Trotz der Preisvorteile, haben inländische Hersteller von Autoteilen begonnen, der Entwicklung ihrer eigenen Kapazitäten für Forschung und Entwicklung größere Aufmerksamkeit zu schenken. Dies zieht auch Käufer aus dem Ausland an", sagt Xiong Chuanlin, stellvertretender Generalsekretär des Verbandes.
"Dennoch bleiben Service und Produktqualität die zwei größten Probleme der inländischen Unternehmen bei ihrer Eingliederung in das internationale Beschaffungsnetzwerk", fügte Xiong hinzu.
Quelle: Shanghai Daily
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