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| 29. 10. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Der chinesische Staatsfonds CIC fährt mit seiner Rohstoffstrategie fort und kauft sich Anteile an einer kanadischen Bergbaugesellschaft, welche vor allem in der Mongolei aktiv ist.
Die China Investment Corporation erklärte sich dazu bereit, 500 Millionen US-Dollar (rund 340 Millionen Euro) in eine auf die Mongolei fokussierte kanadische Bergbaugesellschaft zu investieren. Der Staatsfonds sagte, dass die Investition in Form von Wandelanleihen, welche von der South Gobi Energie Ressourcen Ltd. ausgegeben werden, getätigt würde. So kann das Kapital in normales Eigenkapital des Unternehmens, welches vor allem in der Mongolei Kohlebau und –Exploration beitreibt, umgewandelt werden. CIC, der Staatsfonds der Volksrepublik China, kaufte in letzter Zeit vor allem Ressourcentitel in verschiedenen Ländern, von Kasachstan bis Indonesien.
Der Vorsitzende des Staatsfonds, Lou Jiwei, sagte im Interview mit der Volkszeitung letzte Woche, dass der Fonds seine Investitionsgeschwindigkeit dieses Jahr erhöht habe, da der Preiszerfall der Aktien- und Rohstoffmärkte durch die Finanzkrise eine gute Investitionsmöglichkeit darstelle. South Gobi, ein Tochterunternehmen von Ivanhoe Mines, verkündete, dass das chinesische Kapital dazu verwendet werden wird, die Entwicklung seines Engagements in der Mongolei voranzutreiben. So soll das Flaggschiff, die Ovoot Togi Mine, auf eine Förderkapazität von 8 Millionen Tonnen ausgebaut werden, während ihr Verkaufsziel für 2009 erst bloß 1,4 Millionen Tonnen beträgt.
Quelle: Shanghai Daily
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