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03. 11. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Chinas größter Aluminiumhersteller erwägt Investition in Mongolei

Chinalco, Chinas größter Aluminiumhersteller, berät sich derzeit mit Rio Tinto über eine gemeinsame Investition in der Mongolei, zitierte der 21st Century Business Herald am Freitag aus Unternehmenskreisen.

Die australische Tageszeitung The Age berichtete am Dienstag, dass sich Rio Tinto derzeit in Gesprächen mit Chinalco über das Oyu Tolgoi Kupfer und Goldprojekt in der Mongolei befinde.

Oyu Tolgoi liegt 80 Kilometer von der chinesisch-mongolischen Grenze entfernt und ist eine der größten unerschlossenen Kupfer- und Goldminen. 66 Prozent der Schürfrechte von Oyu Tolgoi liegen bei dem kanadischen Bergbauunternehmen Ivanhoe Mines, an dem Rio Tinto 19,7 Prozent besitzt.

Gemäß dem Abkommen mit der mongolischen Regierung wird Ivanhoe Mines in Oyu Tolgoi 4,5 Milliarden US-Dollar (3 Milliarden Euro) investieren. 2013 soll die Produktion aufgenommen werden. Oyu Tolgoi soll in den ersten zehn Produktionsjahren voraussichtlich 450.000 Tonnen Kupfer und 14,18 Tonnen Gold jährlich herstellen.

"Chinalco spielt schon länger mit dem Gedanken einer Investition in das Oyu Tolgoi Projekt", hieß es. Der Aluminiumhersteller und Rio Tinto handelten derzeit eine mögliche Zusammenarbeit beim Bau der Infrastruktur, bei der Finanzierung und der Vermarktung des Projektes aus.

Quelle: 21st Century Business Herald

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