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19. 11. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Bank of China kämpft um Taiwangeschäft

Die chinesischen Banken wetteifern darum, als erste eine Filiale in Taiwan zu eröffnen, nachdem die Zentralregierung und die Taiwanbehörde einen Vorvertrag zur Kooperation im Bankwesen unterschrieben haben.

Die Bank of China und ihre Konkurrenten wetteifern darum, die ersten zu sein, die eine Filiale in Taiwan eröffnen. Dies nachdem ein lang erwarteter Vorvertrag zwischen dem chinesischen Festland und der Insel unterzeichnet werden konnte. Li Lihui, Präsident der Bank of China, sagte, er würde sofort die Eröffnung einer Filiale in Taiwan beantragen. Der am Montag unterschriebene Vorvertrag erlaubt es Banken, Brokern und Versicherern, erstmals in den Märkten der jeweils anderen Partei zu wirtschaften. Die Bank of China hat bereits den Präsidenten der zukünftigen Niederlassung, welche über 20 Mitarbeiter haben wird, bestimmt. Es sollen vor allem taiwanesische Einwohner angestellt werden, so Li.

Er besuchte mehrere mögliche Standorte während er im September in Taiwan war. Li sagte, er erwarte, dass die Taiwanfiliale in zwei bis drei Jahren schwarze Zahlen schreiben werde. Die Industrie- und Kommerzbank Chinas (ICBC), die Bank of Communications und die China Entwicklungsbank sagten alle, dass sie planten, in Taiwan eine Niederlassung zu eröffnen, sobald der Vorvertrag unterzeichnet ist.

Quelle: Shanghai Daily

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