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27. 11. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

China kontrolliert Kapitalzuflüsse schärfer

China hat den Kauf und Verkauf von Fremdwährung durch Einzelpersonen eingeschränkt, um außergewöhnliche grenzüberschreitende Kapitalzuflüsse einzudämmen, teilte das Staatliche Devisenamt (SAFE) mit.

Banken sollen An- oder Verkäufe von Fremdwährung durch Einzelpersonen, die im Verdacht stehen durch Aufteilung von Zahlungen geltende Obergrenzen beim Transfer von Fremdwährungen umgehen zu wollen, entweder abweisen, überprüfen oder den Regulierungsbehörden melden. Dies ist einer der Wege, wie Spekulationsgelder nach China fließen, hieß es in einer Presseerklärung von SAFE am Mittwoch.

Ein zerstückelter Transfer von Fremdwährung liegt laut SAFE vor bei

• einer Überweisung von Fremdwährung von einer Einzelperson oder einer Organisation aus Übersee an fünf oder mehr Einzelpersonen in China, die diese in Landeswährung eintauschen

• Kauf von Fremdwährung durch fünf oder mehr Einzelpersonen mit nachfolgender Überweisung an ein und dieselbe Person oder Organisation in Übersee an einem einzigen Tag oder in zeitlich enger Abfolge.

China legte die Obergrenze für den Umtausch von Yuan in Fremdwährung durch eine Einzelperson im Jahr 2007 auf 50.000 US-Dollar (33.125 Euro) fest.

Quelle: Xinhua

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