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| 24. 12. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Der Wille von vielen Chinesen, Liegenschaften zu erwerben, ist auf den niedrigsten Level seit 2008 gesunken, wie es in einem kürzlich erschienen Bericht der chinesischen Zentralbank hieß. Auch seien Immobilien nicht mehr die beliebteste Anlageart.

Der Wohnungspreis sinkt angesichts der Einschränkungen beim Häuserkauf und bei den Wohnungskrediten langsam wieder auf ein vernünftiges Niveau.
Statistiken zeigen, dass 72,9 Prozent der Chinesen das Gefühl haben, dass die Wohnungspreise "unakzeptabel hoch" sind. Nur gerade 13,9 Prozent der Einwohner des Landes sind bereit, in den kommenden drei Monaten eine Liegenschaft zu erwerben. Dies entspricht gegenüber dem vergangenen Quartal einem Rückgang um 0,3 Prozent und nähert sich dem Tiefpunkt vom dritten Quartal 2008 (13,2 Prozent).
Die Umfrage zeigte auch, dass im vierten Quartal dieses Jahres nur 16,5 Prozent der Bewohner überhaupt in Liegenschaften investieren wollen, was einem Rückgang um 7.1 Prozent entspricht. Investitionen in Immobilien sind damit bei den Bewohnern nicht länger am beliebtesten. Stattdessen haben Fonds, Finanzprodukte, Rentenpapiere und Aktien an Beliebtheit gewonnen.
Zhang Dawei, Direktor der Abteilung Marktforschung bei Beijing Zhongyuan Ltd., sagte, dass der Wohnungspreis angesichts der Einschränkungen beim Häuserkauf und bei den Wohnungskrediten langsam wieder auf ein vernünftiges Niveau sinke. Die Preiskorrekturen haben zunächst bei den erstrangigen Städten angefangen und nach und nach auch die zweit- und drittrangigen Städte erfasst.
Der Wohnungspreisindex sah im November im Monatsvergleich einen Rückgang in 49 Städten. Zhang geht davon aus, dass die Wende am nationalen Wohnungsmarkt auch 2012 anhalten wird. Der Makroökomische Überhitzungsindex, der auf einer Befragung von Bankern und Unternehmern beruht und die "wirtschaftliche Zuversicht" repräsentiert, sank auf 48 Prozent. Damit ist er das erste Mal seit zwei Jahren unter den kritischen Wert von 50 Prozent gesunken.
Der Geschäftskredit-Befriedigungsindex stieg auf 31,4 Prozent. Das sind 0,4 Prozent mehr als im vorangegangen Quartal, womit das Ende eines Rückgangs seit 2010 eingeläutet wurde. Dies deutet darauf hin, dass sich die vorsichtige Kreditvergabe der Banken verändern könnte. Eine zunehmende Flexibilität in der Geldpolitik des nächsten Jahres könnte die Hauptrichtung sein.
Quelle: People's Daily
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