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| 20. 02. 2012 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Foxconn gab vorgestern bekannt, dass das Unternehmen die Löhne um bis zu 25 Prozent angehoben hat. Es ist die zweite große Lohnerhöhung in weniger als zwei Jahren. Der weltweit größte Elektronik-Auftragshersteller war nach einer Reihe von Selbstmorden stark ins Rampenlicht geraten.
Foxconn beschäftigt rund eine Million Arbeiter in seinen riesigen Werken in China, die mit militärischer Disziplin geführt werden. Die Arbeiter montieren iPhones und iPads für Apple, Xbox Videospielkonsolen für Microsoft und Computer für Dell und Hewlett-Packard. Sie verdienen zwischen 1800 Yuan (220 Euro) und 2500 Yuan (300 Euro) pro Monat, nachdem ihr Gehalt am 1. Februar erhöht worden war, hieß es aus dem Unternehmen.
Foxconn unternimmt auch Maßnahmen, um die Gesamtarbeitszeit der Arbeiter zu verringern. Der Lohnanstieg kompensiere die sinkende Zahl von Überstunden, sagte Simon Hsing, Firmensprecher.
Die Nachricht kam, nachdem die US-Gesellschaft für faire Arbeitsbedingungen Apples chinesische Lieferanten in Bezug auf ihre Arbeitspraktiken untersuchte.
Foxconn teilte mit, das Unternehmen kooperiere mit den US-Inspektoren und versprach nochmals, den Arbeitern „ein sicheres und faires Arbeitsumfeld“ zu bieten.
Im Jahr 2010 zogen Selbstmorde von Arbeitern bei Foxconn in Shenzhen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Stress, dem junge Arbeiter dort ausgesetzt sind.
Quelle: Xinhua
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