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| 14. 03. 2013 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Der frühere italienische Ministerpräsident und Präsident der Europäischen Kommission, Romano Prodi, hat die Volksrepublik China zu einem stärkeren Engagement beim Handel mit Europa aufgerufen. Europa sollte für China von "höchster Priorität" sein.
Chinas neue Führung solle den Handel mit Europa priorisieren, da Europa viel offener für chinesische Produkte und Investitionen sei, als das bei den USA der Fall wäre.
"Ich denke, dass die großen chinesischen Unternehmen unbedingt zu globalen Unternehmen heranwachsen müssen. Um das schneller zu erreichen, sollten sie nach Europa gehen und nicht zuerst nach Amerika. Europa ist für die chinesischen Firmen viel offener, als die USA es sind", sagte Prodi und fügte hinzu, dass Brüssel die hohe Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft voll anerkenne: "Die guten Beziehungen mit China werden nicht nur ein Instrument zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums sein, sondern dem gesamten Wirtschaftszyklus neue Energie verleihen."
Europa sei offen für chinesische Produkte und Investitionen, offener als die USA und darüber hinaus zum Technologietransfer mit China bereit. Dennoch müsse auch Europa noch sein Waffenembargo gegen China aufheben und das Reich der Mitte als Marktwirtschaft anerkennen.
"Aus politischer Perspektive ist Europa ein unverzichtbares Gegengewicht zur Erhaltung der globalen Balance, auch zwischen China und den USA", sagte Prodi.
Da die chinesische Regierung die chinesischen Unternehmen bereits dazu ermutige, im Ausland zu investieren, sollten Beijing und Brüssel bei der Aushandlung eines China-EU-Investitionsrechts schnelle Fortschritte machen können. Derartige Verhandlungen könnten bereits in Kürze beginnen, so Prodi weiter.
"Ich denke, dass wir in dieser Hinsicht durchaus noch mehr tun könnten", erklärte Prodi.
Quelle: german.china.org.cn
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