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| german.china.org.cn Datum: 13. 09. 2007 |
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Chinas Bildungsminister Zhou Ji hat am Mittwoch auf einer Pressekonferenz des Presseamts des Staatsrats die Subvention für Schüler und Studenten aus armen Familien erklärt. Laut dem Minister wird ein Subventionssystem von Nationalstipendien, Ermutigungsstipendien, Hilfsfonds, Krediten und Verdiensten durch praktische Arbeit aufgebaut. Dadurch wird China jährlich 20 Millionen Schülern und Studenten Subventionen von 50 Milliarden Yuan (4,8 Milliarden Euro) ausgeben.
Das Subventionssystem beinhalte mehrere Aspekte. An den Hochschulen gibt es vor allem Nationalstipendien, die jedes Jahr 50.000 Studierenden mit 8000 Yuan (771 Euro) pro Kopf zu Gute kommen. Die Ermutigungsstipendien unterstützen jedes Jahr 510.000 Studierende mit einer Pro-Kopf-Subvention von 5000 Yuan (482 Euro). Die Hilfsfonds zahlen 3,4 Millionen Studenten jährlich 2000 Yuan (193 Euro) pro Kopf aus. Außerdem soll die Kreditvergabe für Studenten aus armen Familien verbessert und das kostenlose Studium für pädagogischen Studenten gefördert werden. Die Universitäten und Hochschulen sollen 4 bis 6 Prozent ihrer Einnahmen zur Unterstützung von Studierenden bereitstellen.
In den Berufsschulen werden Nationalstipendien eingerichtet, die Schüler aus armen Familien jährlich mit 1500 Yuan (145 Euro) pro Kopf subventionieren. Schüler sollen sich auch mit Arbeit Geld verdienen können, um die Schulkosten zu decken. Die Berufsschulen sollen 5 Prozent ihrer Einnahmen zur Unterstützung von Schülern bereitstellen. Die Schulen sollen nach Möglichkeit einen "grünen Kanal" für Schüler aus armen Familien öffnen, wodurch sie das Schulgeld nach der Erhalt von Subventionen bezahlen dürfen.
Quelle: german.china.org.cn
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