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| german.china.org.cn Datum: 15. 04. 2008 |
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Wenn man zurzeit in der chinesischen Suchmaschine das Wort "Boykott gegen Frankreich" eingibt, dann werden folgende Losungen gefunden: "keinen Peugeot, kein französisches Parfüm, kein französisches Essen", "Ziehe deine LV aus", "Boykottiere den Supermarkt Carrefour einen Tag". Am 9. April wurde eine Bewegung "Boykott gegen französische Güter" im Internet gestartet, die als Reaktion auf den gestörten Olympia-Fackellauf in Paris und auf das unfreundliche Verhalten der französische Seite gilt.

Eine LV-Niederlassung in China
In den letzten Tagen werden zahlreiche Threads über einen Boykott gegen französische Güter auf allen berühmten chinesischen Foren veröffentlicht. Auf einem chinesischen Forum in Toronto hat man eine Liste der berühmten Güter aus Frankreich ausgegeben, zugleich hat man Ersatzgüter anderer Marken vorgeschlagen.
Auf einem anderen chinesisches Forum in Nordamerika hat man einen Protestbrief an Louis Vuitton, der berühmten französischen Luxusmarke, geschrieben. Ein Student aus China ruft auf: "Bevor Sie französische Güter kaufen, nehmen Sie sich bitte eine Minute Zeit, um zu erfahren, was Frankreich China angetan hat. Was können wir tun? Ein französisches Brot, französische Kosmetik oder die Würde der Chinesen, in diesem Moment, wie werden Sie wählen?... ...Kann es geduldet werden, dass sie den Separatismus mit unserem Geld unterstützen?"

Die behinderte chinesische Sportlerin Jin Jing schützt die Fackel
Die Empörung der chinesischen Internetnutzer wurde verursacht durch den gestörten Fackellauf in Paris. Wie ein Internetnutzer in einem Protestbrief geschrieben hat, hatte nicht nur ein Separatist versucht, eine behinderte chinesische Fackelträgerin anzugreifen und ihr die Fackel wegzureißen, sondern chinesische Studenten wurden auch von Separatisten beschimpft und die Nationalfahne Chinas wurde zerrissen. Ebenfalls war das Verhalten der französischen Presse inakzeptabel. Einige einflussreiche Medien wie Le Figaro und La Libération berichteten schadenfroh über den Zwischenfall und kommentierten es als "eine Ohrfeige an China".
Dennoch gibt es im Internet auch Gegenmeinungen über den Boykott. Manche meinen, dass man eine umsichtige Position annehmen solle. "Es ist wichtiger, das Land zu stärken, als die Güter eines anderen Landes zu boykottieren", sagte ein Nutzer.
Quelle: Xinhua
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