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US-Amerikaner lobt Polizeieinsatz in Lhasa

german.china.org.cn          Datum: 17. 04. 2008

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Die chinesische Polizei machte nur ihre Arbeit, um Ordnung und Frieden in Lhasa zu wahren, sagte Jim Kreston, der gerade von einer dreiwöchigen Chinareise heimkehrte und Zeuge der Unruhen in Lhasa letzten Monat war.

"Ich würde nicht sagen, dass die Polizei "hart durchgegriffen" hat, wenn ich zum Vorgehen der chinesischen Regierung bei der Auflösung der Unruhen in Lhasa Stellung nehmen soll", sagte Kreston, ein 60-jähriger Ingenieur aus Wisconsin, einem Bundesstaat im mittleren Westen der USA.

"Ich habe gesehen, was China erreicht hat, und finde es noch immer schwer zu glauben, was ich gesehen habe. Was Ihr Land in den letzten zehn Jahren erreicht hat, ist kaum zu glauben, selbst wenn man es selbst sieht."

Krestons Familie traf am 14. März, dem Tag an dem die Unruhen ausbrachen, in Lhasa ein, nachdem sie mehrere andere chinesische Städte und Sehenswürdigkeiten wie Beijing, Xi'an, Chengdu, Wuhan und den Drei-Schluchten-Staudamm besucht hatte.

"Wir wollten im Hotel Dhood Gu wohnen, aber nachdem es im Zentrum der Unruhen lag, wurden wir ins Hotel Xin Ding umgebucht. Wir hatten von unserem Schlafzimmer aus eine wunderbare Aussicht auf den Potala-Palast, aber wir beobachteten Rauch aus der Gegend, in der die Unruhen stattfanden."

"Wir wurden nicht am Verlassen des Hotels gehindert, unsere Reiseleiterin sagte nur, dass sie es wirklich begrüßen würde, wenn wir es nicht täten. Die Geschäfte und Reparaturläden auf der anderen Straßenseite waren offen und einige Fußgänger waren rund um das Hotel unterwegs, darunter auch viele Mönche", erzählte Kreston. "Die meisten von uns gingen auf das Dach des Hotels, um die Situation besser überblicken zu können. Niemand hinderte uns daran, dort hinauf zu gehen. Alles wirkte ruhig – Ich wunderte mich über einige Nachrichtenberichte, die davon sprachen, dass die ganze Stadt in Aufruhr sei", sagte er.

Kreston nannte Beispiele, die seine Enttäuschung über die unfaire Berichterstattung der US-Medien zum Ausdruck brachten. "In vielen amerikanischen Zeitungen sind Bilder von chinesischen Soldaten, die Demonstranten mit Stecken schlagen. Sie behaupten, es wären chinesische Soldaten, aber ich habe chinesische Soldaten gesehen und ich weiß, wie sie angezogen sein. Tatsächlich waren auf den Bildern nepalesische Soldaten", sagte er.

"Wir sahen kein Militär und niemand trug Waffen. Sogar die Wachen an den Sicherheitskontrollen hatten keine Waffen", fügte er hinzu.

Als Kommentar zu den Störungen des Olympischen Fackellaufs durch tibetische Separatisten sagte Kreston: "Die Olympischen Spiele haben nichts mit der Tibetfrage zu tun. Und ich wäre wirklich enttäuscht von Präsident Bush, wenn er nicht an den Eröffnungsfeierlichkeiten für die Olympischen Sommerspiele in Beijing teilnehmen würde."

Quelle: Xinhua

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