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Es ist Zeit, sich drei Fragen über Tibet zu stellen

german.china.org.cn          Datum: 24. 04. 2008

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Zweitens: Was bringt es, Gewalttaten zu dulden? Gewalt, und seine extreme Form Terrorismus, ist eine Katastrophe für die ganze Welt. Weshalb ist sie normalerweise getarnt als Hingabe an eine bestimmte Religion oder eine Nationalität? Weil es in bestimmten Ethnien eine enge Verbindung gibt zwischen einem Ultranationalismus und einem religiösem Extremismus. Die Mischung aus Gottverehrung und einem Individuum führt zu Engstirnigkeit und Gewalttaten. Lässt man sie unbehelligt, werden sie über kurz oder lang als Terroristen enden, die nicht davor zurückschrecken, Tausende unschuldige Leben zu opfern.

Die USA erleben derzeit einen Rückschlag wegen der Vernachlässigung der gewalttätigen Organisationen im Nahen Osten. Der Grund dafür liegt darin, dass sie zu Gunsten ihres eignen politischen Kalküls den Terrorismus gefördert haben.

Man kann feststellen, dass es unter den Befürwortern einer tibetischen "Unabhängigkeit" eine Tendenz gibt, Ultranationalisten und religiöse Extremisten zu integrieren. Der "tibetische Jugendkongress" etwa tendiert dazu, eine gewalttätige gar terroristische Gruppe zu sein. Waren es nicht ein paar Führer dieses Kongresses die offen erklärten, dass es die Organisation nicht ausschließen könne, dass sie die "Unabhängigkeit" durch Selbstmordanschläge erreichen und dass es einen Trend geben werde, sich mit Bomben zu rächen.

Wird diese Tendenz vernachlässigt, sieht die Welt bald eine Gruppe von Terroristen, die für ein "freies Tibet" kämpft. Das wäre ein Desaster, nicht nur für China, sondern auch für die westliche Welt.

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Quelle: chinanews.cn

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