| Home>China | Schriftgröße: klein mittel groß |
| german.china.org.cn Datum: 25. 04. 2008 |
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur

In nur fünfzehn Minuten kann man mit dem Auto vom Stadtzentrum den Lhasaer Bahnhof erreichen. Die Errichtung der Ne'u-Brücke hat die Distanz zwischen der Innenstadt und dem Bahnhof noch einmal verkürzt. Nun ist es für die Passagiere viel einfacher, zu ihren Zügen zu gelangen.
Das Gebäude des Lhasaer Bahnhofs ist modern und typisch tibetisch. Anders als in allen anderen chinesischen Bahnhöfen gibt es in Lhasa zwei Spitzenzeiten: Zwischen 8 bis 10 Uhr morgens und zwischen 20 bis 22 Uhr abends strömen die Menschen von und zu den Zügen. Vormittags gehen dabei mehr Passagiere in den Bahnhof, und abends verlassen ihn mehr. Außerhalb dieser zwei Spitzenzeiten gibt es auf dem Bahnhofsplatz kaum Verkehr.
Es ist Mittwochabend. An den Straßenseiten neben den Bahnhofplatz warten rund 50 Autos. Darunter viele Privatwagen, aber auch Taxis. Der Zugs T27 von Beijing nach Lhasa ist soeben angekommen. Auch bei der Busstation westlich des Platzes stehen bereits einige Busse und warten auf die Besucher. Da kommen sie bereits: Mit Musik aus dem Lautsprecher des Bahnhofs laufen Passagiere mit ihrem Gepäck ordentlich aus dem Bahnhof. Manche machen Fotos. Die Leute, die die Anreisenden abholen möchten, kommen zum Ausgang des Bahnhofs. Hier umwerben auch die Taxifahrer aktiv ihre potentiellen Kunden. Die Eisenbahnpolizisten, die in Uniform auf dem Platz herumgehen, zeigen den Passagieren warmherzig den Weg. Später, nachts im Schein der Flutlichter, liegt der Bahnhof wieder in Ruhe und wartet auf die nächsten Gäste, die auf dieses mystische Plateau kommen.
Das ist eben der Lhasaer Bahnhof auf dem Qinghai-Tibet-Plateau!
Quelle: info.tibet.cn
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
| Kommentar schreiben |
| Kommentare |
|
Keine Kommentare.
|
| mehr |