| Home>China | Schriftgröße: klein mittel groß |
| german.china.org.cn Datum: 29. 04. 2008 |
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
Insgesamt 20 Kinder sind seit März in der Stadt Fuyang in der ostchinesischen Provinz Anhui durch den Ausbruch eines tödlichen Darmvirus gestorben und 1500 weitere erkrankt.
"Experten des Gesundheitsministeriums der Provinz Anhui und der Stadt Fuyang haben bestätigt, dass es sich nach epidemiologischen Untersuchungen, klinischen Diagnosen und Laborbefunden bei dem Virus um das Enterovirus 71 oder EV 71 handelt", erklärt das Gesundheitsamt der Stadt Fuyang.
Krankenhäuser in Fuyang im nordwestchinesischen Anhui begannen Anfang März, Kinder mit Fieber einhergehend mit Blasen, Stomatitis oder Ausschlag an Händen und Füßen aufzunehmen. Bei einigen Patienten wurden Hirn-, Herz- und Lungenschäden diagnostiziert.
Die meisten Patienten, die dem Virus zum Opfer gefallen sind, waren im Alter zwischen zwei und sechs Jahren.
Bis Dienstagvormittag lag die Zahl der Infektionen bei 1520, davon 20 Todesfälle. 585 sind wieder gesund geworden. 412 Kinder sind zur weiteren medizinischen Beobachtung weiterhin im Krankenhaus, 26 von ihnen befinden sich in kritischem Zustand.
Das Gesundheitsministerium entsandte Mitte April ein Team zur Klärung der Ursache der Infektion.
Der Gesundheitsminister Chen Zhu reiste am Samstag nach Fuyang, um die Arbeiten zu beaufsichtigen.
Fuyang hat eine Sondergruppe zur Kontrolle des tödlichen Virus eingerichtet.
Zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus werden Krankheitsbeobachtung, weitere epidemiologische Untersuchungen und Labortests durchgeführt.
In Schulen, Kindergärten und Dörfern wurden Hygienemaßnahmen eingeleitet.
Quelle: Xinhua
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
| Kommentar schreiben |
| Kommentare |
|
Keine Kommentare.
|
| mehr |