| Home>China | Schriftgröße: klein mittel groß |
| german.china.org.cn Datum: 07. 05. 2008 |
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur

Untersuchung in einem Kindergarten in Zhengzhou, der Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Henan. Um die Gesundheit der Kinder sicherzustellen und die Weiterverbreitung der Hand-Fuß-Mundkrankheit zu verhindern, haben viele Kindergärten in Zhengzhou nach den Maifeiertagen begonnen, in der Früh Untersuchungen durchzuführen, und regelmäßiges Händewaschen und der Genuss gar gekochter Speisen wird gefördert.
Die Zahl der gemeldeten Hand-Fuß-Mund-Krankheitsfälle in China ist bis Montag auf 11.905 gestiegen und die Krankheit hat bisher zu 26 Todesfällen geführt, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua anhand lokaler offizieller Zahlen.
Tang Xiaoping, Epidemiologe und stellvertretender Leiter des Gesundheitsbüros von Guangzhou, sagte, dass der dramatische Anstieg der gemeldeten Fälle auf eine Anordnung des Gesundheitsministeriums vom Freitag zurückzuführen sei, durch die die Hand-Fuß-Mund-Krankheit als Epidemie der Kategorie C einzustufen ist und Krankheitsfälle dem Ministerium gemeldet werden müssen. Die lokalen Gesundheitsbehörden waren vor dieser neuen Anordnung nicht verpflichtet, Krankheitsfälle zu melden.
Aus der ostchinesischen Provinz Zhejiang wurden am Montag 1198 Hand-Fuß-Mund-Infektionen bei Kindern in diesem Jahr gemeldet. Ein fünfjähriger Junge starb am 6. April. Laut der Gesundheitsbehörde der Provinz wurde in neun der gemeldeten Fälle das hoch ansteckende Enterovirus 71 (EV71) als Krankheitserreger identifiziert, das normalerweise Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren befällt. Im Jahr 2005 wurden in Zhejiang 101 Fälle an Hand-Fuß-Mund-Krankheit verzeichnet, 2006 waren es 793 und 2007 1607 Krankheitsfälle, erklärte der Beamte Zhao Feng.
Die Provinz Anhui ist am stärksten betroffen, und meldete am Sonntag 5840 Infektionen bei Kindern, darunter 689 Neuinfektionen, heißt es laut Statistiken des Gesundheitsbehörde der Provinz. Alleine in der Stadt Fuyang, wo seit 20. März 22 Kinder an der Epidemie starben, infizierten sich 4496 Kinder, wovon 1314 noch in stationärer Behandlung sind.
Aus der Küstenprovinz Guangdong wurden 1692 Fälle gemeldet, 767 mehr als am Sonntag. Seit Ausbruch der Krankheit starben drei Jungen.
Bei 25 der 26 Todesfälle wurde der Erreger EV71 als Ursache festgestellt.
Quelle: Xinhua
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
| Kommentar schreiben |
| Kommentare |
|
Keine Kommentare.
|
| mehr |