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| german.china.org.cn Datum: 08. 05. 2008 |
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Ein Arzt untersucht im Dorf Sigang im Yaohai Distrikt von Hefei, dem Hauptort der ostchinesischen Provinz Anhui, ein Kind. Derzeit finden genaue Untersuchungen bei den Dorfkindern statt, um der Hand-Fuß-Mund-Seuche Herr zu werden. (Xinhua Photo)
Am Dienstag wurden vorrübergehend zwei Kindergärten geschlossen, als sich bei den Kindern die Symptome aufgetreten sind. In der chinesischen Hauptstadt gab es bisher 1482 Krankheitsfälle, die meisten davon in Kindergärten.
Die neun Fälle in Yunnan wurden wurden durch den Darmvirus Enterovirus 71 (EV71) ausgelöst, während die anderen durch den Coxsackie A16 Virus und den Echo Virus ausgelöst wurden, wie Duan Hong, Stellvertretender Direktor des Gesundheitsdepartements der Provinz ausführte. Bis anhin war der EV71 für die meisten Fälle verantwortlich.
EV71 kann die Krankheit auslösen, die normalerweise mit einem leichten Fieber beginnt. Später entwickeln sich Blasen und Geschwüre im Mund und ein Ausschlag an Händen und Füssen. Der Coxsackie A16 Virus verursacht ebenfalls das gleiche Krankheitsbild. Er zeichnet sich durch schmerzhafte Geschwüre im Mund und Blasen an den Händen und Füssen aus.
Bis jetzt gibt es noch keinen Impfstoff und Experten sind noch immer auf der Suche nach einer wirksamen Behandlungsart. Glücklicherweise leiden die meisten Kinder nur an milden Formen der Krankheit und können so aus eigenen Kräften wieder gesund werden. Präventive Maßnahmen wie die Desinfektion von Werkzeugen und das Vermeiden von großen Menschenansammlungen soll dabei helfen, die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.
Quelle: Xinhua
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