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| german.china.org.cn Datum: 14. 05. 2008 |
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Mindestens 500 Tote wurden im Kreis Wenchuan gemeldet, dem Epizentrum des Erdbebens, das am Montagnachmittag in der südwestchinesischen Provinz Sichuan schwere Verwüstungen angerichtet hatte.
Eine Brigade von 200 Angehörigen der Bewaffneten Polizei hat am Dienstagabend kurz vor Mitternacht den Kreis Wenchuan erreicht und mit den Rettungsarbeiten begonnen. Weitere 470 bewaffnete Polizisten werden für Mittwochmorgen erwartet.
Das Beben hat in den Gemeinden Longxi und Yingxie schwerere Schäden angerichtet, als in der Kreishauptstadt.
Bereits am Dienstagnachmittag sind rund 30 Soldaten in Yingxui angekommen. Sie konnten etwa 300 verletzte Menschen retten.
"Sobald es das Wetter zulässt, wird die Armee Lebensmittel und Medizin abwerfen", sagte Li Shiming, Kommandant für den Militärkreis Chengdu.
Das Verteidigungsministerium hatte bereits zuvor angeben, dass fast 20.000 Soldaten und Bewaffnete Polizisten im Katastrophengebiet angekommen sind. Weitere 30.000 sind gemäss Angaben des Ministeriumssprechers noch unterwegs.
Die 18 Hubschrauber der Luftwaffe haben in 28 Einsätzen 12,5 Tonnen Hilfsmaterial nach Mianyang, Mianzhu und Pengxian gebracht, Ebenfalls zwölf Zivilflugzeuge, die von der Generalführung der Volksbefreiungsarmee zur Verfügung gestellt wurden, haben Einsätze geflogen.
Von der Luftwaffe war zu erfahren, dass am Dienstagabend eine Gruppe von 42 Soldaten, die zur Radartruppe gehören, in den Kreis Lixian vordringen konnten. Dieser gehört zu den am schlimmsten betroffenen Regionen. Strassen sind versperrt und die Telekommunikation ist zerstört.
Eine Gruppe von Soldaten war bereits auf einer Mission in der Region, als sich das Beben ereignete. Sie konnten am Dienstag mit dem Hauptquartier Kontakt aufnehmen und sich nun ebenfalls an den Rettungsarbeiten beteiligen. "Gemäss ihren Aussagen ist die Straße nach Lixian schwer beschädigt", heißt es bei der Luftwaffe.
Ein Erdbeben mit der Stärke 7,8 auf der Richter-Skala hat Wenchuan am frühen Montagnachmittag erschüttert. Das Beben konnte auch in vielen anderen Teilen des Landes wahrgenommen werden. Das Unglück hat bis Dienstagabend alleine in der Provinz Sichuan über 12.000 Todesopfer gefordert.
Quelle: Xinhua
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