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Ministerpräsident Wen fordert mehr Hubschrauber an

german.china.org.cn          Datum: 15. 05. 2008

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Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao hat für die Rettungsmaßnahmen 90 weitere Hubschrauber angefordert. Sie sollen von der Luftwaffe und dem Zivilen Luftfahrtamt zur Verfügung gestellt werden.

Die Verletzten werden in der Stadt Yingxiu im Kreis Wenchuan in einen Hubschrauber gehoben. (Xinhua Photo)

Den Entschluss hatte Wen Jiabao am späten Mittwochabend getroffen, nachdem er einem Treffen im Rettungsstab beigewohnt hatte. Dieses fand in einem fahrenden Zug statt, der von der Provinzhauptstadt Sichuan ins rund 200 Kilometer entfernte Guangyuan unterwegs war.

60 Hubschrauber kommen von der Luftwaffe, der Rest vom Zivilen Luftfahrtamt, wie es aus dem Rettungsstab heißt, den Wen Jiabao persönlich leitet.

Nachdem das Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richter-Skala die Provinz erschütterte, wurden bereits 20 Hubschrauber ins Katastrophengebiet geschickt. Sie dienten dazu, die Lage zu erkunden, wichtige Lebensmittel und Wasser abzuwerfen und Verletzte und Helfer zu transportieren.

Wen Jiabao erklärte, dass auch 50 Stunden nach der Katastrophe die Rettung von noch lebenden Opfern höchste Priorität habe. Diese gestaltet sich in dem bergigen Gebiet aber schwierig. Tausende Helfer und Hunderte Tonnen Material stecken noch fest, da viele Transportwege durch herunter gestützte Felsbrocken und Schlammlawinen unpassierbar wurden.

Die Luftwaffe hatte ebenfalls 15 Fallschirmspringer in einen Kreis nahe des Epizentrums geschickt.

Bis Mittwoch konnten die Rettungskräfte alle betroffenen Kreise erreichen und mit den Arbeiten beginnen. Insgesamt konnten in Sichuan 18.277 verletzte Menschen gerettet werden.

Soldaten der Volksbefreiungsarmee laden Hilfsgüter ab, die für den von dem Beben besonders stark betroffenen Kreis Wenchuan bestimmt sind.(Xinhua Photo)

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Quelle: Xinhua

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