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China wird auch nach den Spielen für die Medien offen bleiben

german.china.org.cn          Datum: 17. 08. 2008

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China werde sich auch in Zukunft bemühen, die Kommunikation mit der Außenwelt hinsichtlich seiner ethnischen Angelegenheiten zu verbessern, sagte ein Beamte am Samstag.

"Ich hoffe, dass mehr Journalisten nach China kommen und auch nach den Spielen die Regionen besuchen, die von Minderheiten bewohnt sind", sagte Wu Shimin, stellvertretender Direktor der staatlichen Kommission für ethnische Angelegenheiten (SEAC). "China hat seine Tore bereits geöffnet und es wird sie nicht mehr schließen", sagte er auf einer Pressekonferenz.

Damit hat er einem US-Reporter geantwortet, der ihn gefragt hat, ob China es für möglich halte, auch nach den Spielen einen Mediendiskurs zu führen, nachdem westliche Medien voreingenommen über die Minderheitenpolitik berichtet hatten. "Wir müssen unsere Kräfte nicht auf diesen Diskurs lenken, aber wir begründen unsere Berichte immer mit Fakten und der Wahrheit", sagte Wu.

Wu meinte weiter, er könne nicht verstehen, wieso die ausländischen Medien die gewalttätigen Zwischenfälle in den Regionen der Minderheiten derart "ins Zentrum gerückt" hätten und dabei gleichzeitig ignoriert hätten, dass die Minderheiten im heutigen China viel besser leben als noch vor ein paar Jahrzehnten. Viele dieser Regionen seien nur deswegen weniger stark entwickelt, weil sie abgelegen seien. Auch die Tatsache, dass Chinas Öffnung im Osten begann, sei ein weiterer Grund für die unterschiedlich starke Entwicklung, erklärte er.

Die Gruppen der Minderheiten hätten "viele festgelegte und gut funktionierende" Kanäle, über welche sie ihre Sorgen der Zentralregierung mitteilen könnten. Darunter fallen auch die Besuche von Beamten aus Beijing. Zudem seien die Repräsentanten der Minderheiten gemessenen an ihrer Totalbevölkerung übermäßig vertreten.

In China gibt es fünf autonome Regionen auf Provinzebene, 30 autonome Präfekturen und 120 autonome Kreise für ethnische Minderheiten. Diese Gebiete beherbergen rund 70 Prozent der über 100 Millionen Chinesen einer ethnischen Minderheit.

In den letzten Monaten hat China eine Reihe von Aufständen gesehen, vornehmlich in Tibet und in Xinjiang, wo Bombenanschläge neulich 20 Menschen das Leben gekostet hatten.

"Terrorismus läuft den Interessen der Menschen von allen ethnischen Gruppen in China zuwider", sagte Mao Gongning, Direktor des Departements für Politik und Gesetz des SEAC. "Es ist ein Verbrechen, das von einer kleinen Gruppe von Menschen verübt wird und liegt nicht an ethnischen oder religiösen Problemen", sagte er. "Wenn wir entsprechend den Gesetzen gegen den Terrorismus vorgehen, dann hilft dies uns, die Unterstützung der Minderheiten zu gewinnen."

Quelle: China Daily

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