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| 08. 06. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Die polizeiliche Untersuchung des tödlichen Busbrands in Sichuan, bei dem 27 Menschen getötet und weitere 74 verletzt wurden, zeigt, das jemand Benzin in das Fahrzeug gebracht hat. Das brennbare Material war vermutlich Auslöser des Feuers.

Der brennende Bus.
Viele Menschen, einschließlich des Fahrers, der Fahrgäste, der Rettungskräfte und anderer Zeugen, sagten den Ermittlern, dass sie vor dem Brand Benzingeruch wahrgenommen hätten, erläuterte He Jiansheng, Mitarbeiter der Ermittlungsgruppe. Im ausgebrannten Bus, der von einem Dieselmotor angetrieben wurde, wurden auch Benzinbestandteile gefunden, sagte He.
"Deswegen glauben wir, dass jemand Benzin in den Bus gebracht hat", sagte He, "die Verbrennung (des Kraftstoffs) ist durch einen menschlichen Fehler oder absichtlich erfolgt." Er fügte hinzu, dass eine Explosion als Ursache für das Feuer ausgeschlossen werden könne, da keine Fragmente von Sprengstoffe gefunden worden sind.
Der Bus brannte am Freitagvormittag um 8 Uhr in der Stadt Chengdu der Provinz Sichuan. Dabei sind 27 Menschen ums Leben gekommen, 74 weitere wurden verletzt, vier davon schwer. Die Verletzten werden noch immer notfallmedizinisch behandelt. Achtzehn Verletzten sind immer noch in einer kritischen Lage.
Um zirka 10.40 Uhr teilte der Pressesprecher der Chengduer Regierung, Mao Zhixiong, in der Nähe des Unfallortes vor der Presse mit, der verunglückte Bus gehöre zur Buslinie 9. Auf der Fahrt von der Gemeinde Tianhui zum Stadtzentrum Chengdus habe der Bus Feuer gefangen und sei auf der Kreuzung Chuanshan unter einer Überführung ausgebrannt.
Quelle: Shanghai Daily
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