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| 03. 07. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Die Untersuchungen über einen Busbrand am 5. Juni in Chengdu, in dessen Folge 27 Menschen getötet und weitere 74 verletzt wurden, sind inzwischen abgeschlossen, berichtet die Polizei in Sichuan in einem Rundschreiben. Der Verdächtige war beim Brand ebenfalls ums Leben gekommen.

Der brennende Bus (Archivfoto)
Der Mann wurde als 62-jähriger Zhang Yunliang bestätigt, der aus der Stadt Suzhou in der ostchinesischen Provinz Jiangsu kam und im Jahr 2006 in Chengdu ein neues Leben begann. Als er noch in Jiangsu weilte, war er glücksspielsüchtig und ging eine längere Zeit keiner geregelten Arbeit nach. Auch nachdem er nach Chengdu gekommen war, fand er keinen Job und lebte von der Unterstützung seiner Tochter. Da er in diesem Jahr sowohl das Glücksspiel wie auch Prostitute aufsuchte, gab ihm seine Tochter weniger Geld. Daher hat Zhang mehrmals seiner Familie gedroht, sich umzubringen, wenn sie ihm kein Geld mehr gibt. Am 4. Juni sagte er seiner Tochter bei einem Telefonanruf: „Morgen werde ich nicht mehr da sein“ und „Ich werde in einer besondereren Art als andere sterben“. Am 9. Juni bekam seine Familie das Testament von Zhang, das er vor dem Attentat in Chengdu losgeschickt hatte. Der Inhalt des Testaments wurde nicht veröffentlicht.
Am 5. Juni brachte Zhang einen Plastikeimer voller Benzin auf ein Bus von Linie 9 mit. Einige der Passagiere, die dem Brand überlebten, bestätigten, dass Zhang das Benzin ausschüttete und es dann anzündete, als der Bus auf dem Weg in Richtung Innenstadt fuhr.
Polizei hat Spuren von Benzin im Heckbereich, wo sich Zhang befand, bis zum Frontbereich gefunden. Dort, wo Zhang stand, gab es die schwersten Schäden. Das zeigt, dass diese Zone das Zentrum des Feuers war, sagte ein Jurist. Ein Teil des Feuerzeugs wurde neben Zhangs Körper gefunden. Seine Position zeigt, dass er gar nicht versucht hatte, aus dem Bus zu entkommen, fügten Experten hinzu.
Quelle: chinanews.cn
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