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30. 10. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

80 Prozent der Grippefälle gehen auf das H1N1-Virus zurück

Der A/H1N1-Grippevirus ist für fast 80 Prozent aller Grippeinfektionen in China verantwortlich. Die meisten Massenerkrankungen gab es in Schulen. Dies gab gestern ein Offizieller des Gesundheitsministeriums bekannt.

"Da das Wetter nun dauernd kälter wird, kommen viele Regionen in die Zeitperiode eines möglichen Grippeausbruchs", erklärte gestern Liang Wannian, stellvertretender Direktor des Gesundheitsnotfallbüros des Gesundheitsministerium, in einem Online-Interview auf der offiziellenWebseite der Regierung. "Die Arbeit bei der Prävention und der Kontrolle ist schwerer geworden."

Gemäß Liang seien bis Mittwoch insgesamt 1502 Erkrankungen gemeldet worden. Sie verteilen sich auf 31 Provinzen, Munizipalitäten und Autonome Regionen des chinesischen Festlandes. 96,4 Prozent der Erkrankungen ereigneten sich in Schulen. Liang versprach, dass das Land schneller die Impfungen für mehr Leute zur Verfügung stellen wolle, da dies noch immer der beste Weg sei, um Risikogruppen zu schützen und um die Situation nicht außer Kontrolle geraten zu lassen.

Am Mittwoch war in Beijing der Todesfall eines Universitätstudenten gemeldet worden, der auf eine Erkrankung mit der Schweinegrippe zurückgeht. Dies ist der vierte Todesfall in Festlandchina. Liang gab an, dass man auf Grund von klinischen Tests wisse, dass mindesten 85 Prozent der geimpften Menschen vor dem Virus geschützt seien und dass die Wirksamkeit während des Winters bis zum nächsten Frühling anhalten werde.

Bisher seien die Nebenwirkungen der Tests gering gewesen. Meistens handelte es sich um vorübergehende Fieberschübe und um Erschöpfung. Der Nutzen der Impfung sei somit "bei weitem größer" als ihr Nachteil. Statistiken des Gesundheitsministeriums zeigen, dass bis Mittwoch 15 Uhr in chinesischen Festland 42.009 bestätigte Schweinegrippefälle gemeldet wurden. Insgesamt sind 30.854 Patienten wieder vollständig gesund. Auch seien 22 von den 66 Patienten unter schwierigen Bedingungen wieder genesen, hieß es beim Ministerium.

Quelle: Xinhua

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