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05. 11. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Tod eines Säuglings führt zu Ausschreitungen im Krankenhaus

Mehrere Polizisten halten die aufgebrachte Mutter fest. Die Polizei gab nur den Nachnamen der Frau, Zhang, bekannt.

In Guangzhou hat es in den vergangenen Tagen eine wachsende Zahl an Unruhen gegeben, trotz der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen im Vorfeld der Asienspiele 2010. Mehr als 30 Wanderarbeiter aus der Provinz Hunan unternahmen am Montag einen Selbstmordversuch, indem sie eine Brücke in der Innenstadt Guangzhou bestiegen, nachdem die dortige Bierbrauerei ihnen ihr Gehalt nicht gezahlt hatte. Sie verursachten damit einen mehrstündigen Stau auf der Brücke, die schon oft als Ort für angedrohte Selbstmordversuche genutzt worden ist, mit denen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt werden sollte.

In anderen Vorfällen in Panyu am Wochenende stritten sich Wanderarbeiter aus der Provinz Guizhou mit dortigen Bewohnern, nachdem zwei Kinder ineinander gerannt waren. Die Mütter der Kinder – eine Wanderarbeiterin und eine Bewohnerin von Panyu – stritten heftig und riefen schließlich ihre Verwandten und Freunde, die sich an dem Streit beteiligten und der damit in ein Handgemenge ausartete. Der Streit, der in die Beschädigung von acht Polizeiwagen und die Verletzung von drei Polizisten resultierte, wurde erst aufgelöst, nachdem die Polizei 26 Personen festgenommen hatte, die meisten von ihnen Wanderarbeiter.

Abgeordnete riefen die dortigen Behörden auf, effektive Maßnahmen zu ergreifen, um mit den Forderungen von Wanderarbeitern zurechtzukommen, da strengere Sicherheitsvorkehrungen sich nicht als ausreichend erwiesen hätten, um die soziale Ordnung zu wahren. "Die Leute gehen immer ins Extreme, machen Proteste oder Selbstmordversuche, wenn ihre Forderungen nicht nach ihren Vorstellungen erfüllt werden", meint Zhu Lieyu, ein Abgeordneter des Volkskongresses der Provinz Guangdong.

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Quelle: China Daily

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