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25. 11. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

H1N1-Mutation in Hong Kong gefunden

In Hong Kong wurde eine Mutation des Schweinegrippevirus H1N1 entdeckt, welche zuvor auch in anderen Ländern ausgemacht werden konnte. Die Mutationen hat jedoch auf den Krankheitsverlauf keinen Einfluss.

Das Gesundheitsdepartment von Hong Kong gab am Montag den Fund derselben H1N1-Virusmutation bekannt, wie sie kürzlich in Norwegen entdeckt worden war. Das Departement sagte, es habe die genetischen Basenpaarsequenzen im Virusüberwachungssystem untersucht. Von den 123 untersichten Sequenzen habe eine dieselbe Mutation wie die in Norwegen entdeckte aufgewiesen. Die Probe stammte von einem Einjährigen, bei welchem am 22. Juli Grippesymptome aufgetreten waren. Er wurde am 25. Juli ins Prince von Wales Spital eingeliefert und drei Tage später wieder entlassen. Er war wieder gesund.

Bei Grippeviren treten häufig Mutationen auf. Der WHO zufolge wurde diese Mutation auf dem chinesischen Festland sowie in anderen Ländern wie Brasilien, Japan, Mexiko, der Ukraine und in den USA entdeckt. Viren mit dieser Mutation sprechen weiterhin auf die Anti-Viren-Medikamente, Tamiflu und Relenza, an. Es gibt keine Hinweise dafür, dass die Mutationen die Anzahl Schweinegrippekranker oder Schwerefälle erhöhen könnte.

Quelle: Xinhua

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