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| 27. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Peking könnte bald einen Teil seines Raketenarsenals in Südchina streichen, sagte ein Experte am Mittwoch. Das ist einen von Taiwans Beamten lang gehegte Voraussetzung für friedliche Beziehungen beiderseits der Taiwan-Straße.
Die Möglichkeit, dass Festland Chinas noch vor der neuen Verhandlungsrunde mit Taiwan im nächsten Monat Raketen entfernt, sollten nicht ausgeschlossen werden, meint Jiaquan Li, ein leitender Forscher des Instituts für Taiwan-Studien an der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften. "Das (Entfernen der Raketen) wäre eine Geste des guten Willens vom Festland nach Taiwan", sagt Li.. Aber er betonte, dass die Raketen nicht auf Taiwan gerichtet seien und an ihrem aktuellen Standort positioniert seien, um die nationale Sicherheit zu schützen. Es ist daher unmöglich für das Festland, sie alle zu entfernen, fügte er hinzu.
Laut Verteidigungsoffiziellen der Insel hat das Festland fast 1.500 Raketen auf Taiwan gerichtet. Li's Bemerkungen folgen auf zwei wichtige Ereignisse in den letzten Tagen. Yang Yi, Sprecher des Amtes für Taiwan-Angelegenheiten des Staatsrates, gab auf einer Pressekonferenz gestern eine positive Reaktion auf den vom Festland gemeldeten Plan, die regionalen Raketen zu entfernen.
Am Dienstag, sagte Raymond Burghardt, Vorsitzender des Washingtoner American Institute in Taiwan, die Vereinigten Staaten planen, die Waffenlieferungen an Taiwan wieder aufzunehmen. Yang drückte entschieden seinen Widerstand gegen US-Waffenlieferungen an Taiwan aus: "Wir sind gegen große US-Waffenlieferungen an Taiwan, und unsere Haltung ist klar und entschlossen", sagte Yang.
Die Beziehungen zwischen beiden Seiten der Straße haben sich verbessert, seit Taiwans Führer Ma Ying-jeou von der Kuomintang im Mai an die Macht kam. Beide Seiten haben eine engeren wirtschaftlichen und kulturellen Austausch begonnen. Aber Ma sagte, die Raketen blieben weiterhin eine große Hürde für wärmere Beziehungen.
Quelle: China Daily
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