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Wanderarbeiter-Abgeordneter aus der größten Stadt Chinas

german.china.org.cn          Datum: 27. 02. 2008

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Vor 21 Jahren kam Zhang Xiongwei, ein junger Bauer aus der Provinz Jiangsu, nach der Mittelschule in die südchinesische Metropole Shanghai und wurde zu einem Elektroschweißer-Lehrling. In der größten Stadt Chinas hatte Zhang damals viele Zukunftsträume. Allerdings hätte er niemals gedacht, dass er eines Tages Abgeordneter des Volkskongresses der Stadt Shanghai werden könnte.

Auf der 1. Tagung des 13. Volkskongresses der Stadt Shanghai legte Zhang Xiongwei zwei Entwürfe vor, nämlich den "Vorschlag zur Verstärkung der Ausbildung für Wanderarbeiter" und den "Vorschlag zur weiteren Öffnung der lokalen Berufsschulen für Kinder der Wanderarbeiter". Zhang meint dazu: "Ich bin Wanderarbeiter-Abgeordneter und verfolge das Leben dieses Kreises aufmerksam. Ich musste etwas für sie tun".

Als einer von 4 Millionen Wanderarbeitern in Shanghai spricht Zhang Xiongwei fließend Shanghai-Dialekt. Dennoch wird er als Wanderarbeiter behandelt, weil er keinen eingetragenen ständigen Wohnsitz in Shanghai (Hukou) besitzt.

In einem binären Haushaltsregistersystem gibt es in China nur Abgeordnete in Städten oder in ländlichen Gebieten, keine Wanderarbeiter-Abgeordnete. Wie können die Wünsche und Anliegen von ihnen zum Ausdruck gebracht werden? Diese Frage weckt die Aufmerksamkeit verschiedener gesellschaftlichen Schichten. Am 16. März 2007 wurde von dem Nationalen Volkskongress bestimmt, dass "in Provinzen und regierungsunmittelbaren Städten mit vielen Wanderarbeitern Wanderarbeiter-Abgeordnete gewählt werden können".

Unter 880.000 Arbeiter in den 103 der Kommission für Kontrolle und Verwaltung von Staatsvermögen Shanghai unterstellten Unternehmen gibt es 87.000 Wanderarbeiter. Zhang Xiongwei wurde unter 13 Kandidaten zum Abgeordneten gewählt, Das Wahlergebnis wurde in zehn Baustellen veröffentlicht.

In anderen Provinzen mit zahlreichen Wanderarbeitern wie Guangdong, Zhejiang und Jiangsu werden ebenfalls Wanderarbeiter gewählt.

"Dass ein Wanderarbeiter zum Abgeordneten des Volkskongresses gewählt werden kann, beweist die Verbreitung der Demokratie. Immer mehr Kreise mit gemeinsamen Interessen können sich an der Politik beteiligen, dies wird positive Einflüssen auf die Gerechtigkeit und die Rationalisierung der Politik ausüben", sagte Zhang.

Quelle: Xinhua

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