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Reform des Familienbuchs für bäuerliche Arbeiter in Diskussion

german.china.org.cn          Datum: 09. 03. 2008

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Die 1. Tagung des 11. Nationalen Volkskongresses hat am Sonntag eine Pressekonferenz zum Thema Beschäftigung und soziale Absicherung gehalten.

Auf die Frage nach der Reform des Familienbuchs sagte der Minister für Arbeit und Soziale Absicherung, Tian Chengping, dass die zuständigen Organe gerade daran seien, eine Lösung für die Probleme in den Familienbuchverordnungen zu suchen. Die derzeitigen Familienbuchregelungen seien Stolpersteine für die Bauern, die in den Städten einen Arbeitsplatz finden möchten, sagte Tian.

Die Bauern, die in den Städten arbeiten, sagte er, haben viele Bedürfnisse: Auf einer Seite wollen sie als Arbeitnehmer die gleichen Löhne, Arbeitsbedingungen sowie Arbeitsschutz und Sozialabsicherungen. Diese Bedürfnisse seien eng mit ihren Arbeitsplätzen verbunden. Auf einer anderen Seite möchten sie sich als neue Bewohner in das städtische Leben integrieren. Das schaffe viele weitere Bedürfnisse, wie zum Beispiel den Zugang ihrer Kinder zu einer guten Bildung; aber auch die Möglichkeit, sich im Krankheitsfall in einem städtischen Krankenhaus behandeln lassen zu können.

Tian sagte, das Zentralkomitee der Koministischen Partei Chinas und der Staatsrat messen den Problemen der bäuerlichen Wanderarbeiter eine große Bedeutung bei. Der Staatsrat habe speziell eine Verordnung mit Lösungen für die Probleme der bäuerlichen Arbeiter herausgegeben. Das Ministerium für Arbeit und Soziale Absicherung werde die Forderungen des Staatsrats befolgen und verschiedene Maßnahmen umsetzen, um die Rechte der bäuerlichen Arbeiter in den Städten zu gewahren.

Er teilte weiter mit, Statistiken zufolge gebe es in China zurzeit über 200 Millionen bäuerliche Arbeiter. Etwa 120 Millionen davon arbeiten in den Städten und 80 Millionen seien in lokalen ländlichen Unternehmen tätig.

Quelle: german.china.org.cn

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