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| german.china.org.cn Datum: 12. 03. 2008 |
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Heute um 10.00 Uhr fand in der Großen Halle des Volkes eine NVK-Pressekonferenz statt. Chinas Außenminister Yang Jiechi beantwortet Fragen zur Außenpolitik und zu den auswärtigen Beziehungen. China.org.cn berichtet davon live.
Im Bezug auf den Klimawandel sagte Yang, man solle den Pro-Kopf-Ausstoß, den historischen Hintergrund und die Produktionsmenge eines Landes berücksichtigen. Der Hauptgrund des Klimawandels liege darin, dass die entwickelten Länder in der Vergangenheit einen riesigen CO2-Ausstoß hinterlassen hatten und dass der Ausstoß pro Kopf noch heute sehr hoch sei. Chinas hohe CO2-Emissionen sind auf die größte Bevölkerungszahl des Landes zurückzuführen, aber der Pro-Kopf-Ausstoß an CO2 ist niedrig. Er entspreche im Schnitt etwa einem Drittel des Niveaus entwickelter Länder. Man müsse den Pro-Kopf-Energieverbrauch als Rechnungsgrundlage benutzen, dann würde auch eine Gruppe Leute Chinas Ausstoß nicht mehr so übertrieben darstellen, als ob sie moralisch hochstehend wären.
Yang fragt, ob die Bevölkerung der Entwicklungsländer ein höheres Lebensniveau braucht. Natürlich ja. Das ist nicht nur der Plan der chinesischen Regierung, sondern auch das Entwicklungsziel der UNO. Daher sei es unvermeidlich, dass Chinas CO2-Ausstoß in einer gewissen Periode noch zunehmen wird.
Außerdem sind ein Teil der chinesischen Fertigprodukte für den Export und deshalb für Konsumenten aus der ganzen Welt. Wenn man die guten und preiswerten chinesischen Produkte kauft, soll man auch daran denken, dass ihre Produktion China den Druck des CO2-Ausstosses bringt.
Am Ende betont Yang, die "Bali Roadmap" sei in China willkommen. China habe zum Kampf des Klimawandels beigetragen und werde sich weiter bemühen.
Quelle: german.china.org.cn
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